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Mitteldeutschland Urheberschaft für umstrittenes SEK-Logo bleibt ungeklärt
Region Mitteldeutschland Urheberschaft für umstrittenes SEK-Logo bleibt ungeklärt
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14:31 18.01.2018
Blick auf die Beschriftung auf dem Sitz im neuen Panzerwagen «Survivor R» Quelle: dpa
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Dresden

Die Urheberschaft für das umstrittene Logo des Spezialeinsatzkommandos (SEK) der sächsischen Polizei bleibt ungeklärt. Auf Grund des langen Zeitraumes sei „nicht mehr nachvollziehbar wann, durch wen und in wessen Auftrag dieses Logo entworfen wurde“, teilte das Innenministerium in einer am Donnerstag bekannt gewordenen Antwort auf eine Kleines Anfrage von Linke- Fraktionschef Rico Gebhardt mit. „Dienstliches Schriftgut diesbezüglich ist nicht vorhanden“, hieß es.

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Zwei "Survivor" stehen dem Landeskriminalamtes ab sofort zur Verfügung. Sie sollen bei Amok- oder Terrorlagen zum Einsatz kommen. Das nach Angaben des Herstellers 17 Tonnen schwere Fahrzeug ist gegen Beschuss und Sprengfallen gesichert. Bis zu elf Menschen sollen darin Platz haben.

Das in einem gepanzerten Einsatzfahrzeug auf dem Sitzpolster verwendete Logo hatte Sachsen im Dezember in die Schlagzeilen gebracht. Es zeigt - geflügelt und umringt von einem Lorbeerkranz - ein gekröntes und von zwei Löwen gehaltenes sächsisches Wappen. Darüber und darunter stehen in an Fraktur erinnernder Schrift die Worte „Spezialeinsatzkommando“ und „Sachsen“. Fraktur fand zu Beginn der NS-Zeit als so genannte deutsche Schrift vielfach Anwendung. Laut Innenministerium existiert es schon seit Gründung des SEK Anfang der 1990er Jahre.

dpa

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