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Türkeikrise beschert sächsischen Flughäfen weniger Passagiere

Rückgang um 4,7 Prozent Türkeikrise beschert sächsischen Flughäfen weniger Passagiere

Die angespannte Sicherheitslage in der Türkei und in Nordafrika sowie mehrere Streiks haben im vergangenen Jahr die Passagierzahlen an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sinken lassen. Beide Airports verbuchten demnach 4,7 Prozent weniger Fluggäste, wie die Mitteldeutsche Flughafen AG am Freitag mitteilte.

Der Flughafen Dresden

Quelle: DNN/Archiv

Dresden. Die angespannte Sicherheitslage in der Türkei und in Nordafrika sowie mehrere Streiks haben im vergangenen Jahr die Passagierzahlen an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sinken lassen. Beide Airports verbuchten demnach 4,7 Prozent weniger Fluggäste, wie die Mitteldeutsche Flughafen AG am Freitag mitteilte. Insgesamt wurden an beiden Flughäfen rund 3,8 Millionen Passagiere gezählt. Das bedeutet für Leipzig/Halle ein Minus von 5,6 Prozent, Dresden liegt 3,4 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres.

„Allein beim Reiseziel Türkei, jahrelang eines der gefragtesten und am stärksten angebundenen Urlaubsziele, büßten beide Flughäfen in Summe rund 260 000 Passagiere ein“, erklärte Flughafen-Vorstand Markus Kopp. Das verdeutliche, wie massiv sich die instabile politische Lage auf den „krisenanfälligen touristischen Flugverkehr insbesondere in unserem Einzugsgebiet“ auswirke.

Der Airport Leipzig/Halle verbuchte einen deutlichen Einbruch bei Reisen in Urlaubsländer wie Ägypten, Tunesien und der Türkei. Zudem mussten wegen Streiks 77 Flüge ausfallen - 5300 Fluggäste konnten daher ihre Reise nicht antreten. Auch in Dresden war die Tourismuskrise spürbar: In die Türkei, nach Ägypten, Griechenland und Tunesien flogen 111 000 Passagiere weniger. Durch Flugausfälle mussten rund 11 000 Fluggäste am Boden bleiben.

Hingegen entwickelte sich das Frachtgeschäft in Leipzig/Halle positiv: 2016 wurde mehr als eine Million Tonnen Luftfracht umgeschlagen - 6,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit wurde erstmals die 1-Millionen-Tonnen-Marke geknackt, hieß es.

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