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Mitteldeutschland Trotz Tauwetters: Ski und Rodel gut
Region Mitteldeutschland Trotz Tauwetters: Ski und Rodel gut
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17:25 09.02.2019
Altenberg: Wintersportler warten am Fuße des Skigebiet Raupennesthang an einem Skilift. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Leipzig/Oberwiesenthal/Altenberg

Fast frühlingshafte Temperaturen sorgen in Sachsen für Tauwetter. Samstag hieß es in den Wintersportgebieten trotzdem noch: Ski und Rodel gut. „Bei uns herrscht Betrieb, es gibt Warteschlangen“, sagte ein Mitarbeiter am Skilift in Altenberg (Osterzgebirge). Bei drei Grad Plus taue es aber auch ganz schön bei einer Schneehöhe von 50 Zentimeter im Tal bis zu 70 Zentimeter auf dem Berg. Und es naht Regen.

„Es wird weniger werden“, sagte Meteorologe Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Der Schnee schmelze fast bis in die höchsten Lagen, nur der 1215 Meter hohe Fichtelberg sei darüber noch erhaben. Dort herrschte bei 1,40 Meter bis 1,60 Meter Schnee reger Betrieb. „Die Bedingungen sind top“, sagte René Lötzsch von der Schwebebahn. Sie und der Sessellift standen jedoch wegen Sturms still, die Wartezeiten an Schleppliften waren lang.

Das Vergnügen auf dem Rodelhang wurde laut Lötzsch eingeschränkt von gesperrten Waldbereichen aufgrund von Schneebruchgefahr. Auch einige Loipen standen nicht zur Verfügung. Im Skigebiet Klingenthal (Vogtland) indes waren diese gespurt, bei 70 bis 110 Zentimeter Schnee. Auch Zinnwald (Osterzgebirge) meldete laut Engelmann 1,15 Meter weiße Pracht, Marienberg 86 Zentimeter.

Spätestens Sonntag sei der Restschnee im Tiefland weg, dank Tief „Thomas“, das in der Nacht zum Samstag milde Luft nach Sachsen brachte. „Es ist fast schon ein frühlingshafter Tag, mit viel Sonne und bis zu elf Grad“, sagte Engelmann. Ein Intermezzo vielerorts noch mit Schnee, aber auch Wind in allen Regionen. Der erreichte verbreitet Sturmstärke 8, in der Spitze mit 78 Kilometer pro Stunde auch Stärke 9.

„Uwe“ macht den Sonntag dann zum Regentag, auch in den höchsten Lagen, bei 9 bis 11 Grad, sagte Engelmann. Zu Wochenbeginn können die Wintersportgebiete dann wieder auf Neuschnee hoffen. Nach „Uwe“ gehen die Werte deutlich zurück – „es wird nasskalt“.

dpa

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