Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Treffen mit Bombardier-Führung - Tillich fordert Erhalt der Standorte
Region Mitteldeutschland Treffen mit Bombardier-Führung - Tillich fordert Erhalt der Standorte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:33 22.12.2016
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich Quelle: dpa
Anzeige
Dresden

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat bei einem Treffen mit der Bombardier-Führung in Dresden den Erhalt der sächsischen Standorte des Schienenfahrzeugherstellers gefordert. „Ich habe heute Bombardier deutlich gemacht, wie wichtig die Arbeitsplätze und Werke in Bautzen und Görlitz sind“, erklärte der CDU-Politiker am Donnerstag nach einem gut einstündigen Gespräch mit dem Präsidenten von Bombardier Transportation, Laurent Troger, sowie dem Vorsitzenden der deutschen Geschäftsführung, Michael Fohrer.

Sachsen habe dem Konzern Unterstützung mit Mitteln der Technologieförderung angeboten, so Tillich. An den beiden Standorten sind den Angaben zufolge rund 3700 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Oktober hatte Bombardier mitgeteilt, bis Ende 2018 weltweit rund 7500 Stellen abzubauen, davon etwa 5000 im Bahnsektor. Genaue Zahlen sind noch nicht bekannt, allerdings sollen die drei größten Standorte Hennigsdorf bei Berlin, Görlitz und Bautzen betroffen sein.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zum Jahresende gibt sich die ostdeutsche Wirtschaft positiv. Das Geschäftsklima habe sich nochmals leicht aufgehellt, teilte die Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts am Donnerstag mit. Bei etwas besser laufenden Geschäften seien die Erwartungen den vierten Monat in Folge gestiegen.

22.12.2016

Das sächsische Landeskriminalamt (LKA) hat kurz vor dem Jahreswechsel vor illegalen Böllern und Raketen gewarnt. Selbst kleine Knallkörper könnten wegen der enthaltenen Stoffgemische eine „verheerende Wirkung“ haben.

22.12.2016

Abgeschirmt von Blitzlichtgewitter, Öffentlichkeit und Presse haben sich AfD-Chefin Frauke Petry und ihr Lebensgefährte Marcus Pretzell das Ja-Wort gegeben. Zur Trauung im Mendelssohn-Haus fuhr das Paar in einer abgedunkelten Limousine vor – und hüllte sich auch sonst in Schweigen.

22.12.2016
Anzeige