Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Traumhaftes Winterwetter sorgt für Andrang in Skigebieten
Region Mitteldeutschland Traumhaftes Winterwetter sorgt für Andrang in Skigebieten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:01 22.01.2017
Viele Skifahrer nutzen am 21.01.2017 die guten Wintersportbedingungen in Oberwiesental im Erzgebirge (Sachsen). Quelle: dpa
Anzeige
Altenberg/Oberwiesenthal/Schöneck

Der Winter hat sich am Wochenende in Sachsen wie aus dem Bilderbuch präsentiert. Ein blauer Himmel, Sonne pur und zumindest am Samstag auch eine phänomenale Fernsicht sorgten bei Ski- und Rodelfans für beste Laune. Der Andrang in den Skigebieten war riesig, ergab eine Umfrage in beliebten Wintersportgebieten. Auch am Sonntag herrschte großer Andrang. Tausende nutzten die Gelegenheit, vor dem Start in die neue Woche noch ein wenig klare Winterluft zu genießen und nebenbei ein Sonnenbad bei nur leichtem Frost zu genießen.

Auf dem 1215 Meter hohen Fichtelberg in Oberwiesenthal zeigte das Thermometer am Sonntagmittag -0,4 Grad. Bei 98 Zentimeter Schneehöhe waren die Wintersportbedingungen ideal. Allerdings war die Fernsicht nicht mehr ganz so atemberaubend wie noch am Samstag. Am ersten Tag des Wochenendes hatte man vom Fichtelberg aus bis in den 160 Kilometer entfernten Bayerischen Wald blicken können, berichtete Matthias Barth von der Wetterwarte auf Sachsens höchstem Berg. „Mit dem Fernglas waren selbst die Skipisten und die beiden Radarkuppeln auf dem Großen Aber (1455 Meter) sehen“.

Selbst ein Blick in das Riesengebirge im Grenzgebiet von Polen und Tschechien, das etwa 200 Kilometer entfernt liegt, war in den vergangenen Tagen vom Fichtelberg aus möglich. Vor allem bei sogenannten Inversionswetterlagen gibt es eine Fernsicht. Kalte Luft am Boden und wärmere Luftmassen in der Höhe sorgten dann für umgekehrte Verhältnisse und bescherten häufig einen optimalen „Durchblick“, so der Experte.

Auch andernorts drängten sich die Wintersportler. „Die Leute stehen Schlange“, berichtete Fred Walter von der Liftstation am Skihang in Altenberg (Osterzgebirge) am Samstag. Rund 700 zahlende Gäste ließen die Kassen am Lift klingeln. Trotz des Andrangs waren die Wintersportfreunde äußerst diszipliniert und rücksichtsvoll unterwegs, wie ein Mitarbeiter des Liftes am Sonntag berichtete.

Der Luftkurort Jonsdorf im Zittauer Gebirge meldete am Sonntagmorgen eine Lufttemperatur von -4 Grad Celsius und eine Schneehöhe bis zu 45 Zentimeter. „Die Skiwanderwege sind gespurt, es gibt sehr gute Wintersportbedingungen“, lautete die Botschaft aus dem südöstlichen Zipfel des Freistaates.

Auch im Vogtland zogen blauer Himmel, viel Sonnenschein und der Schnee zahlreiche Menschen an. „Unser Haus war ausgebucht, an den Skihängen war mächtig was los“, sagte Katja Rödel von der Rezeption des IFA Schöneck Hotels & Ferienparks.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt wirft viele Fragen zum Umgang der Behörden mit islamistischem Terror auf. Zu Pannen kam es auch schon zwei Monate vor dem Fall „Amri“ beim Fall „Al-Bakr“ in Sachsen. Eine Expertenkommission legt dazu jetzt ihren Bericht vor.

22.01.2017

In Sachsen arbeiten immer mehr Menschen dann, wenn andere frei haben. Wie das statistische Landesamt auf Anfrage mitteilte, mussten 2015 rund 962 000 Männer und Frauen abends, nachts oder an den Wochenenden zur Arbeit. Damit stieg deren Zahl im Vergleich zum Jahr 2000 um elf Prozent.

22.01.2017

Sachsen nimmt seit Jahresanfang noch einmal alte Registrierungen von Asylbewerbern unter die Lupe. Damit will der Freistaat gegen Sozialleistungsbetrug vorgehen und eine mehrfache Registrierung ausschließen, hieß es vom Innenministerium am Samstag.

21.01.2017
Anzeige