Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Tillich: Keine „Stoppschilder“ bei konservativen Positionen

Richtungsstreit in der CDU Tillich: Keine „Stoppschilder“ bei konservativen Positionen

Die Union muss sich nach Ansicht des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich wieder offen konservativen Positionen widmen. Der Fall der Mauer sei das Ende einer Diktatur des Ja-Sagens gewesen, sagte der CDU-Politiker am Freitagabend auf dem „Deutschlandtag“ der Jungen Union.

Die Union muss sich nach Ansicht des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich wieder offen konservativen Positionen widmen.

Quelle: dpa

Dresden. Die Union muss sich nach Ansicht des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich wieder offen konservativen Positionen widmen. Der Fall der Mauer sei das Ende einer Diktatur des Ja-Sagens gewesen, sagte der CDU-Politiker am Freitagabend auf dem „Deutschlandtag“ der Jungen Union in Dresden. Der „sogenannte Mainstream“ dürfe der demokratischen Diskussion kein Stoppschild setzen, wenn es um konservative und bürgerliche Positionen gehe. „Ich meine, diese Stoppschilder müssen weg.“ Die Union brauche im politischen Raum aber niemanden hinterherzurennen.

In der Union wird nach dem massiven Stimmenverlust bei der Bundestagswahl über die richtige Aufstellung von CDU und CSU diskutiert. Tillich hatte nach der historischen Wahlschlappe eine schärfere Asyl- und Einwanderungspolitik verlangt und angesichts der AfD-Erfolge kritisiert, die Union habe rechts von der Mitte Platz gelassen. Die rechtspopulistische AfD war im Bund drittstärkste Kraft und in Sachsen mit 27 Prozent der Stimmen sogar stärkste Kraft geworden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Mitteldeutschland
  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr