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Mitteldeutschland Subventionsskandal kostet Freistaat Sachsen zehn Millionen Euro
Region Mitteldeutschland Subventionsskandal kostet Freistaat Sachsen zehn Millionen Euro
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20:37 09.09.2015
Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) muss fast 10 Millionen Euro im Haushalt auftreiben, die an die EU zurückfließen. Quelle: dpa

Laut einem Schreiben von Finanzminister Georg Unland (CDU) an den Landtag, dass den DNN vorliegt, muss das Land 9,63 Millionen Euro an die Europäische Union zurückzahlen.

Dabei geht es nach Angaben eines Ministeriumssprechers um unrechtmäßig ausgezahlte Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfonds ESF. Die Gelder waren zur Jahrtausendwende an die QMF geflossen, um Mitarbeiter des Halbleiterherstellers ZMD und des Autozulieferers Sachsenring AG vor der Arbeitslosigkeit zu bewahren und zu qualifizieren. Später stellte sich heraus, dass Mitarbeiter nicht qualifiziert worden sind, sondern in den Unternehmen einfach weiterarbeiteten. Lohnkosten wurden durch die Fördergelder gedeckt. Der Fall hatte unter anderem einen Untersuchungsausschuss des Landtags beschäftigt.

I.P.

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Der Subventionsskandal um die Qualifizierungsgesellschaft QMF kostet den Freistaat Sachsen nun nach Jahren fast zehn Millionen Euro.Laut einem Schreiben von Finanzminister Georg Unland (CDU) an den Landtag, dass den DNN vorliegt, muss das Land 9,63 Millionen Euro an die Europäische Union zurückzahlen.

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