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Sturmtief „Sebastian“ fegt über Sachsen hinweg - Abflauen in der Nacht

Mit bis zu 149 km/h Sturmtief „Sebastian“ fegt über Sachsen hinweg - Abflauen in der Nacht

Das Sturmtief „Sebastian“ bringt orkanartige Stürme nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auf dem Brocken wurden Windgeschwindigkeiten von 149 Stundenkilometer gemessen. Im Laufe der Nacht zieht die Front weiter, in geschützten Lagen und im Tiefland flaut der Wind ab.

Sturm über Mitteldeutschland (Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Das Sturmtief „Sebastian“ bringt orkanartige Stürme nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auf dem Fichtelberg seien am Mittwoch Windgeschwindigkeiten von 114 Kilometer pro Stunde gemessen worden, auf dem Brocken seien es sogar 149 Stundenkilometer gewesen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes am Mittwoch in Leipzig. Auch im Flachland machte „Sebastian“ heftig Wind. So wurden in Querfurt (Sachsen-Anhalt) Geschwindigkeiten von 80 Stundenkilometern erreicht, in Erfurt waren es 83 in Chemnitz 84.

Auch über Nacht werde der Sturm kaum nachlassen, so der Meteorologe. Erst im Laufe des Donnerstag schwäche sich „Sebastian“ etwas ab. Die Temperaturen erreichen nur noch 14 bis 17 Grad. Am Wochenende werde es etwas wärmer. „Aber von einem Altweibersommer sind wir weit entfernt“, sagte der Wetterexperte.

In Sachsen sorgte "Sebastian" für Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Aufgrund von Ästen in der Oberleitung musste der Streckenabschnitt zwischen Lauchhammer und Elsterwerda-Biehla für den Zugverkehr gesperrt werden, wie die Deutsche Bahn am Mittwoch in Leipzig mitteilte. Betroffen seien die Züge der Linien Ruhland-Falkenberg und Wurzen-Hoyerswerda. Es sei ein Busnotverkehr eingerichtet worden. Wann die Störungen behoben sind, war zunächst klar.

Ruhige Nacht in Leipzig - Nasskaltes Wochenende

Wie Jens Oehmichen vom DWD in Leipzig gegenüber LVZ.de am Abend erklärte, schwächt sich der Wind in der Nacht ab. In Höhenlagen und auf dem offenen Land kann es immer noch zu starken Böen kommen. Gefahr drohe jedoch nicht. Für den Donnerstag prognostizieren die Meteorologen ein Wiederaufleben der Böigkeit, besonders die Höhenlagen werden davon betroffen sein. Das nasskalte Wetter, so Oehmichen, werde uns noch die nächsten Tage erhalten bleiben.

dpa/joka

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