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Mitteldeutschland Statt Winter: Erster schwerer Sturm des Jahres und Dauerregen
Region Mitteldeutschland Statt Winter: Erster schwerer Sturm des Jahres und Dauerregen
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15:02 02.01.2018
Es wird stürmisch: Das erste Orkantief des Jahres zieht am Mittwoch quer über Deutschland   Quelle: dpa
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Dresden/Leipzig

Das wird ungemütlich: In der Nacht zieht der erste schwere Sturm des Jahres auf und fegt im Laufe des Mittwochs einmal quer über Deutschland hinweg. „Uns steht eine sehr markante Sturmlage ins Haus“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von Wetter.net. Ab den frühen Mittwochmorgenstunden nimmt der Wind im Westen und Süden stark zu. „Dann erwarten wir im Flachland Spitzenböen zwischen 80 und 100 km/h, stellenweise sind sogar orkanartige Böen bis 110 km/h möglich. In den mittleren und höheren Lagen erwarten wir volle Orkanstärke mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h.“, so Jung.

Die Sturm-Grafik zeigt: In Sachsen sind am Mittwoch Böen bis zu 100 km/h Quelle: wetter.net

Regenmengen lassen Hochwassergefahr steigen

Der Sturm beginnt am Morgen im Westen und Norden (Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, NRW, Hessen) und verlagert sich dann nach Baden-Württemberg und Bayern und dann weiter nach Ostdeutschland. Mit dem Sturm ziehen im Westen und Südwesten heftige Regenfälle auf. Die Schneefallgrenze steigt bis in die Hochlagen und in den Mittelgebirgen setzt starkes Tauwetter ein. „Schmelzwasser und starker Regen verschärfen damit die Hochwasserlage“, warnt Jung. Betroffen sind vor allem Flüsse im Südwesten: An Rhein, Mosel, Saar, Nahe, Main und Neckar kann das Wasser über die Ufer treten.

Prognose: Region Dresden kommt wohl glimpflich davon

Auch in Sachsen und Thüringen ist im Verlauf des Mittwochs mit Dauerregen und aufziehendem Sturm zu rechnen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet am Mittwoch mit regen bei Temperaturen bis sieben Grad. Ab Mittwochabend muss dann mit Windböen gerechnet werden. Für den Donnerstag sind schwere Sturmböen prognostiziert.

Dauerregen im Erzgebirge und Thüringer Wald

Das Sturmtief hat zusätzlich erhebliche Regenmengen im Gepäck. „Wir erwarten vor allem in Thüringen und im Erzgebirge ergiebigen Dauerregen“, sagt DWD-Expertin Weber. Von einem echten Wintereinbruch ist vor allem im Flachland dagegen weiter keine Spur zu sehen.

Von Olaf Majer

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