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Staatssekretär: Lausitz muss für Firmen attraktiver werden

Strukturwandel Staatssekretär: Lausitz muss für Firmen attraktiver werden

Die Lausitz als Braunkohleregion muss sich aus Sicht des Landes Brandenburg beim Strukturwandel auf neue Märkte konzentrieren. In Spremberg trafen sich Kommunalvertreter und Politiker aus Brandenburg und Sachsen auf einer Konferenz des kommunalen Bündnisses Lausitzrunde.

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Der Sonnenaufgang am frühen Morgen des 29.11.2016 hinter einem Absetzer für Abraum aus dem Braunkohletagebau Jänschwalde der LEAG (Lausitz Energie Bergbau AG), ehemals Vattenfall AG, in Grötsch (Brandenburg). Lausitzer Kommunen, Landräte und Politiker wollen in Spremberg in Südbrandenburg Ideen zur Zukunft der traditionellen Braunkohleregion diskutieren.

Quelle: dpa

Spremberg. Die Lausitz als Braunkohleregion muss sich aus Sicht des Landes Brandenburg beim Strukturwandel auf neue Märkte konzentrieren. „Die Region muss sich breiter ausrichten, muss sich öffnen für neue Märkte und noch attraktiver werden für Unternehmen, Gründer und Fachkräfte“, sagte der Staatssekretär im brandenburgischen Wirtschaftsministerium, Hendrik Fischer, am Freitag in Spremberg. Zugleich betonte er, dass die Region auf einem guten Weg sei.

In Spremberg trafen sich Kommunalvertreter und Politiker aus Brandenburg und Sachsen auf einer Konferenz des kommunalen Bündnisses Lausitzrunde. Das im Frühjahr gegründete Netzwerk will sich dafür einsetzen, dass der Region durch die Energiewende ein Strukturbruch, wie es ihn gleich nach der Wende gab, erspart bleibt. In der Lausitz liegt das zweitgrößte Braunkohlerevier Deutschlands, rund 8000 Menschen sind in den Gruben und Kraftwerken beschäftigt.

Eine der Ideen des Netzwerks ist ein Staatsvertrag zwischen Bund und den beiden Ländern, der die Schaffung von alternativen Industriearbeitsplätzen finanzieren könnte. In der Region gibt es mehrere Initiativen, die den Strukturwandel mitgestalten wollen.

dpa

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