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Mitteldeutschland Sommer 2016 in Sachsen zu warm
Region Mitteldeutschland Sommer 2016 in Sachsen zu warm
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16:15 30.08.2016
Der Sommer in Sachsen ist in diesem Jahr verglichen mit dem langjährigen Mittel um 1,7 Grad zu warm ausgefallen. Quelle: dpa
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Dresden

Der Sommer in Sachsen ist in diesem Jahr verglichen mit dem langjährigen Mittel um 1,7 Grad zu warm ausgefallen. Die Durchschnittstemperatur lag bei 18,9 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag in Offenbach mitteilte. Den niedrigsten Wert erreichte Carlsfeld im Erzgebirge am 11. August. Das Quecksilber sank auf 1,3 Grad - ein erster Hinweis auf den nahenden Herbst. Der absolute Tiefpunkt lag aber 1,8 Grad unter Null in Erdbodennähe am 18. August in Deutschneudorf im Erzgebirge.

Die Sonne war mehr als 655 Stunden zu sehen - etwas mehr als im langjährigen Mittel (609 Stunden). Der Niederschlag summierte auf etwa 225 Liter je Quadratmeter (222 Liter). Mit rund 230 Litern pro Quadratmeter wurde das Soll von 239 Litern knapp verfehlt. Während Anfang Juni bei heftigen Gewittern erhebliche Regenmengen fielen, herrschte im letzten Augustdrittel verbreitet Trockenheit.

Bundesweit war es mit durchschnittlich 17,5 Grad verglichen mit den Jahren 1961 bis 1990 etwa 1,5 Grad zu warm. Schwülwarme Luft brachten vor allem im Juni und in der letzten Julidekade die Menschen ins Schwitzen. Höhepunkt war dabei der 27. August, als das Thermometer in Saarbrücken-Burbach auf 37,9 Grad kletterte.

dpa

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