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Schneeverwehungen und Glätte: „Axel“ sorgt für zahlreiche Unfälle

Sturmtief über Sachsen Schneeverwehungen und Glätte: „Axel“ sorgt für zahlreiche Unfälle

Sturmtief „Axel“ hat mit Schneeverwehungen und Glätte für zahlreiche Unfälle und gesperrte Straßen im Erzgebirge, Vogtland und im mittleren Sachsen gesorgt. Am Mittwochmorgen war auf der Autobahn A4 nahe der Abfahrt Berbersdorf ein Sattelzug von der Straße abgekommen und der Auflieger umgekippt.

Sturmtief „Axel“ hat mit Schneeverwehungen und Glätte für zahlreiche Unfälle und gesperrte Straßen im Erzgebirge, Vogtland und im mittleren Sachsen gesorgt.

Quelle: dpa

Chemnitz/Dresden. Sturmtief „Axel“ hat mit Schneeverwehungen und Glätte für zahlreiche Unfälle und gesperrte Straßen im Erzgebirge, Vogtland und im mittleren Sachsen gesorgt. Am Mittwochmorgen war auf der Autobahn A4 nahe der Abfahrt Berbersdorf ein Sattelzug von der Straße abgekommen und der Auflieger umgekippt. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Fahrer des Holzlasters leicht verletzt. Während der Bergungsarbeiten waren zeitweilig alle drei Fahrbahnen Richtung Eisenach gesperrt. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge.

„Axel“ hatte es in der Nacht zum Mittwoch vor allem im Bergland kräftig schneien lassen. Im Erzgebirge seien bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gefallen, sagte Meteorologe Thomas Hain vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Allerdings blieb er nicht überall liegen, sondern wurde von Stürmen verweht - teils habe es bis zu einen Meter hohe Schneeverwehungen gegeben.

Sturmtief „Axel“ hat mit Schneeverwehungen und Glätte für zahlreiche Unfälle und gesperrte Straßen im Erzgebirge, Vogtland und im mittleren Sachsen gesorgt.

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In den nächsten Tagen wird sich den Vorhersagen zufolge bei klarem Himmel polare Kaltluft in Sachsen breit machen. Die Gebirgsregionen dürften sich in der Nacht zum Freitag in einem Gefrierschrank verwandelt - die Temperaturen sollen dort bis zum Morgen auf etwa minus 20 Grad fallen.

Insgesamt zählte die Polizeidirektion Chemnitz am Mittwoch zwischen 0.00 Uhr und 13.00 Uhr 62 Unfälle. Dabei wurden fünf Personen verletzt. Wegen der Witterungsbedingungen waren zeitweilig drei Bundesstraßen und eine Staatsstraße gesperrt. Am Mittwochvormittag konnten teilweise noch die Bundesstraße B101 und die Staatsstraße S34 nicht befahren werden.

Für die Bundesstraße B95 von Chemnitz in Richtung Burkhardtsdorf bestand für Lastwagen zeitweise Schneekettenpflicht, die später aufgehoben wurde. Auf der Autobahn A4 gab es zudem weitere Behinderungen wegen Eisplatten auf der Fahrbahn und am Rastplatz Rossauer Wald, wo ein in den Graben gerutschter Laster die Zufahrt versperrte.

dpa

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