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Mitteldeutschland Schneebruch und Verwehungen: Bahnbetrieb in Sachsen ruht weitgehend
Region Mitteldeutschland Schneebruch und Verwehungen: Bahnbetrieb in Sachsen ruht weitgehend
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13:21 10.01.2019
Zahlreiche Züge fielen aus (Symbolbild). Quelle: dpa
Chemnitz

Der massive Wintereinbruch hat den Schienenverkehr in weiten Teilen Sachsens zum Erliegen gebracht. Nach der Länderbahn und der Mitteldeutschen Regiobahn musste auch die Erzgebirgsbahn am Donnerstag Strecken sperren. Wegen Schneebruchs wurden am Vormittag die Verbindungen zwischen Chemnitz und Olbernhau sowie zwischen Chemnitz und Annaberg-Bucholz komplett eingestellt, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bereits seit dem Vortag fuhr zwischen Zwickau und Johanngeorgenstadt kein Zug mehr.

Auch auf der Strecke zwischen Leipzig und Chemnitz wurden Fahrgäste auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Wegen blockierter Gleise war die Strecke des RE6 zwischen Geithain im Landkreis Nordsachsen und Chemnitz gesperrt, teilte die Mitteldeutsche Regiobahn mit (MRB). Die Züge pendelten zwischen Leipzig und Geithain. Von dort nach Chemnitz sei ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden.

Zuvor hatten die Schneemassen bereits den Zugverkehr im Vogtland und in Ostsachsen schwer getroffen. Wie die Länderbahn mitteilte, lag das an umgestürzten Bäumen und Schneeverwehungen. Die Hauptstrecken des Trilex von Bischofswerda nach Zittau und von Bischofswerda nach Görlitz waren komplett gesperrt. Gleiches traf laut Vogtlandbahn auf die Strecken zwischen Falkenstein und Kraslice in Tschechien sowie zwischen Adorf und Bad Brambach zu.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen war nur im Falle des RE6 zwischen Geithain und Chemnitz eingerichtet, auf den Verbindungen von Erzgebirgsbahn und Länderbahn war er laut den Unternehmen nicht möglich. Bis zum Mittag war unklar, wann die Strecken wieder ohne Einschränkungen befahrbar sind. Laut Länderbahn sollte die Beräumung im Laufe des Vormittags beginnen. Auch die MRB und die Erzgebirgsbahn hatten Räumtrupps im Einsatz.

dpa

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