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Mitteldeutschland Sächsischer Bergsteigerbund trauert um verunglückte Mitglieder
Region Mitteldeutschland Sächsischer Bergsteigerbund trauert um verunglückte Mitglieder
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12:01 02.09.2016
Medienberichten zufolge waren die 36 und 50 Jahre alten Männer am vergangenen Sonntag gemeinsam mit einem weiteren Bergsteiger aus Sachsen auf dem Weg zum Castor-Gipfel. Quelle: Archiv
Dresden

Der Sächsische Bergsteigerbund (SBB) trauert um zwei seiner am vergangenen Wochenende in den Walliser Alpen verunglückten Mitglieder. „Das waren zwei erfahrene Bergsteiger, also keine Anfänger“, sagte SBB-Geschäftsführer Christian Walter am Freitag in Dresden. Er verwies darauf, dass es an dem Wochenende weitere Unfälle in dem Gebiet im Monte-Rosa-Massiv gegeben habe. „Es waren also sehr ungünstige Verhältnisse. Da wir aber nicht vor Ort waren, können wir uns nicht dazu äußern, was da passiert ist oder ob man irgendetwas hätte besser machen können.“

Medienberichten zufolge waren die 36 und 50 Jahre alten Männer am vergangenen Sonntag gemeinsam mit einem weiteren Bergsteiger aus Sachsen auf dem Weg zum Castor-Gipfel. Der dritte Mann habe die Tour aufgrund von Höhenkrankheit abbrechen und von der Bergwacht mit einem Hubschrauber gerettet werden müssen. Die beiden anderen setzten die Tour demnach fort. Ihre Leichen seien am nächsten Tag auf der italienischen Seite des Massivs von einem Bergführer entdeckt worden. Es wird vermutet, dass die Männer aus Dresden und dem Raum Meißen auf einer Eisplatte ausgerutscht und hunderte Meter in die Tiefe gestürzt sind.

dpa

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