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Mitteldeutschland Sächsische CDU-Spitze schließt Kooperation mit der AfD strikt aus
Region Mitteldeutschland Sächsische CDU-Spitze schließt Kooperation mit der AfD strikt aus
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13:49 03.11.2017
Alexander Szymanski, Sprecher des CDU-Landesverbandes Quelle: Picasa
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Dresden

Die Spitze der sächsischen CDU hat ihre ablehnende Haltung gegenüber der AfD bekräftigt und eine Zusammenarbeit mit ihr definitiv ausgeschlossen. Damit reagierte der Parteivorstand am Donnerstag auf Medienberichte, die nach Äußerungen aus dem CDU- Stadtverband Freiberg die Haltung der CDU in Frage stellten. Alexander Szymanski, Sprecher des CDU-Landesverbandes, widersprach: „Eine Zusammenarbeit der sächsischen Union mit der AfD kann und wird es nicht geben. Das ist nicht nur die Haltung der Parteispitze, sondern auch Konsens mit den Kreisvorsitzenden.“

Der Freiberger CDU-Stadtchef Holger Reuter hatte zuvor in der AfD eine „mögliche Option“ gesehen. Schon kurz nach der Bundestagswahl forderten Christdemokraten aus Freiberg in einem Thesenpapier unter anderem den Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und einen sofortigen Aufnahmestopp von Flüchtlingen. Die Freiberger CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann vertrat am Freitag in der „Frankfurter Rundschau“ die Auffassung, die Freiberger Thesen drückten das aus, „was die Mehrheit der Mitglieder der Partei denkt und fühlt“.

dpa

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