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Mitteldeutschland Sächsische Bombardier-Standorte wollen enger zusammenarbeiten
Region Mitteldeutschland Sächsische Bombardier-Standorte wollen enger zusammenarbeiten
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14:16 13.11.2015
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Bautzen

Die Bombardierwerke in Görlitz und Bautzen wollen künftig unter dem Dach eines Kompetenzzentrums für Schienenfahrzeuge enger zusammenarbeiten. Wie das kanadische Unternehmen Bombardier Transportation am Freitag mitteilte, wird sich der Görlitzer Betrieb auf den Rohbau von Reisezügen konzentrieren. Im Bautzener Werk erfolge ihr Innenausbau. Zuvor hatte die „Sächsische Zeitung“ darüber berichtet.

„Mit der Spezialisierung und Kooperation werden unnötige Dopplungen in den Produktionsabläufen künftig vermieden. Wir planen, beide sächsische Bombardier-Werke weiterzuentwickeln“, sagte Sprecher Andreas Dienemann der Deutschen Presse-Agentur. Eine Schließung von Standorten in Sachsen sei nicht geplant. Die Pläne sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren umgesetzt werden. 

Neben Reisezügen sollen in Bautzen auch in Zukunft Straßenbahnen gefertigt werden. „Es ist keine Verlagerung der Produktion geplant“, so Dienemann. Grundsätzlich könne bei einem internationalen Konzern eine Verlegung der Produktion aber nicht ausgeschlossen werden.

Das neue Kompetenzzentrum fertigt unter anderem Doppelstockzüge für die Deutsche Bahn und die Schweizerische Bundesbahn sowie Straßenbahnen für Frankfurt/Main und Essen. Im Bautzener Werk arbeiten 1250 Mitarbeiter, in Görlitz sind 2500 Fahrzeugbauer beschäftigt. 

dpa

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