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Sachsens Winterdienste mussten auf Autobahnen mehr streuen

Sachsens Winterdienste mussten auf Autobahnen mehr streuen

Das bisherige Winterwetter in Sachsen hat schon einen kräftigen Einsatz von Streumitteln erfordert. Rund 20.000 Tonnen Streumittel wurden bereits ausgebracht, eingelagert waren 28.000 Tonnen. Die sächsischen Autobahnmeistereien können auf mehr als 60 Räumfahrzeuge mit Schneepflügen und Schneefräsen zurückgreifen.

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Das bisherige Winterwetter in Sachsen hat schon einen kräftigen Einsatz von Streumitteln erfordert.

Quelle: dpa

Dresden. Das bisherige Winterwetter in Sachsen hat schon einen kräftigen Einsatz von Streumitteln erfordert. „Von unseren insgesamt 28.800 Tonnen Streumittelvorräten für den Winterdienst auf Sachsens Autobahnen haben wir bereits rund 20.000 Tonnen ausbringen müssen“, berichtete Isabel Siebert, Sprecherin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr in Dresden. Allerdings würden die Vorräte kontinuierlich aufgefüllt, so dass es aktuell einen Lagerbestand von rund 70 Prozent gibt. „Damit sind in nächster Zeit keine Probleme zu erwarten, selbst wenn Frost und Schnee noch länger anhalten sollten.“

Insgesamt wurden vom 1. November bis zum 24. Januar 19.810 Tonnen Streumittel auf den rund 567 Autobahnkilometern in Sachsen ausgebracht. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur gut 13 000 Tonnen gewesen. Besonders deutlich steigerte sich der Einsatz von Streumitteln im Bereich der Autobahnmeisterei Chemnitz. Dort wurden fast 6700 Tonnen gestreut, nachdem es im Vorjahreszeitraum gut 3800 waren. Dagegen kam die Autobahnmeisterei Leipzig sogar mit weniger aus: Standen im Vorjahreszeitraum 1447 Tonnen zu Buche, waren es von November bis Januar 2017 erst 1378.

Die sächsischen Autobahnmeistereien können auf mehr als 60 Räumfahrzeuge mit Schneepflügen und Schneefräsen zurückgreifen. Rund 220 Beschäftigte sind bei Bedarf in drei Schichten rund um die Uhr im Einsatz.

dpa

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