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Sachsens Standesämter erwarten Ansturm an drei besonderen Tagen

1.7.17, 7.7.17 und 17.7.17 Sachsens Standesämter erwarten Ansturm an drei besonderen Tagen

Der Juli ist in diesem Jahr ein gefragter Monat in den Standesämtern. Vor allem in den großen Städten Sachsens zeichnet sich ein Ansturm von Heiratswilligen auf drei Termine für die Eheschließung mit besonderer Zahlenkombination ab: am 1.7.17, 7.7.17 und 17.7.17 ab. „Wir sind ausgebucht“, sagte etwa ein Rathaussprecher in Dresden.

Symbolbild

Quelle: dpa

Dresden. Der Juli ist in diesem Jahr ein gefragter Monat in den Standesämtern. Vor allem in den großen Städten Sachsens zeichnet sich ein Ansturm von Heiratswilligen auf drei Termine für die Eheschließung mit besonderer Zahlenkombination ab: am 1.7.17, 7.7.17 und 17.7.17 ab. „Wir sind ausgebucht“, sagte etwa ein Rathaussprecher in Dresden mit Blick auf die beiden ersten Termine mit 28 sowie 25 angemeldeten Trauungen. Auch in Chemnitz gibt es dann nur noch wenige freie Termine, auch das Leipziger Standesamt hat am 1. Juli kaum noch Kapazitäten und am 7. Juli keine mehr.

„Der 1.7. und 7.7. werden begehrte Hochzeitstermine sein“, berichtete auch eine Sprecherin der Stadt Görlitz. Für beide Daten liegen dort bereits je acht Reservierungen vor. Viel Raum indes bleibt bei bisher zwei Reservierungen noch am 17. Juli, allerdings ist dieser Tag ein für Hochzeiten eher untypischer Montag.

Da Anmeldungen meist erst ein halbes Jahr im voraus möglich sind, ist am 17. Juli vielerorts genügend Luft - wie in Zwickau für vier bis fünf Trauungen. Für den 1. und 7. Juli liegen hier je drei Anmeldungen vor. „Überraschenderweise ist der 8. Juli gefragter“, sagte ein Stadtsprecher.

Wer in der Landeshauptstadt seinem Partner das Ja-Wort an einem dieser beiden Tage Anfang Juli geben will, kommt bereits zu spät: Dort waren alle Termine für den 1. und 7. Juli etwa ein Jahr im Voraus schon reserviert. Auch der 17. ist ausgebucht. Dafür öffnet das Standesamt extra an einem Montag, wie Leiter Frank Neubert sagte. Insgesamt stehen bis Jahresende dort mehr als 1000 Eheschließungen an - bis zu 23 an Freitagen und 30 an Wochenenden.

Auch in Chemnitz ist die Nachfrage groß, aber vor allem die Kombination 17-7-17 nach Angaben des Rathauses noch nutzbar. Leipzig nimmt Anmeldungen dafür erst seit Dienstag an. Die Standesbeamten in Plauen (Vogtland) trauen am 17. Juli sogar außerhalb der üblichen Öffnungszeit. „Hier haben sich vier Paare entschlossen, am Nachmittag den Bund der Ehe einzugehen“, sagte eine Rathaussprecherin. Am 1. Juli ist auch auf dem Fahrgastschiff der Talsperre Pöhl noch das ein oder andere Ja-Worte möglich. Der 7. Juli indes ist mit elf Trauungen voll ausgelastet. „Da ist nichts mehr frei.“

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