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Mitteldeutschland Sachsens Mittelstand sieht Geschäftslage positiv
Region Mitteldeutschland Sachsens Mittelstand sieht Geschäftslage positiv
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10:32 26.01.2017
Knapp 90 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Sachsen beurteilen die derzeitige Geschäftslage positiv. Quelle: dpa
Dresden/Stuttgart

Knapp 90 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Sachsen beurteilen die derzeitige Geschäftslage positiv. Das geht aus dem am Donnerstag vorgelegten Mittelstandsbarometer der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst&Young hervor. Demnach sprechen 64 Prozent der befragten Unternehmen von einer guten, weitere 24 Prozent von einer eher guten Lage. Insgesamt 12 Prozent beurteilten ihre Lage dagegen als schlecht (4 Prozent) oder eher schlecht (8). 42 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sich ihr Geschäft verbessern wird. 8 Prozent erwarten eine negative Entwicklung. Der Rest rechnet mit keiner Veränderung.

Die vergleichsweise positive Einschätzung sorgt für ein insgesamt verbessertes Geschäftsklima in Sachsen, das sich aus der Geschäftslage und den Erwartungen ergibt. Hier stieg der Wert auf einer Skala von Minus 100 bis Plus 100 im Vergleich zum Vorjahr von 44,6 auf 47,2 Punkte. Damit folgt Sachsen dem Bundestrend (2016: 46,1/2017: 49,1), wenn auch auf niedrigerem Niveau.

32 Prozent der sächsischen Unternehmen gaben an, ihre Investitionen steigern zu wollen. Während ein Gros von 61 Prozent das Investitionsverhalten unverändert lassen will, rechnen 13 Prozent mit sinkenden Investitionen. In Sachen Investitionsbereitschaft rangieren die Mittelständler des Freistaates damit bundesweit auf dem vierten Platz hinter Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bremen.

Deutlich mehr als die Hälfte der Unternehmen (57 Prozent) erwartet einen gleichbleibenden Personalstand, 37 Prozent prognostizierten eine steigende Beschäftigung, 5 Prozent rechnen mit einer sinkenden Zahl der Mitarbeiter. Die Gewinnung von Fachkräften gestaltet sich in Sachsen der Umfrage zufolge weiter schwierig. 12 Prozent verbuchen dadurch erhebliche Einbußen von mehr als 5 Prozent an Umsatz. 41 Prozent verzeichnen geringe Einbußen.

37 von 100 Firmen sehen durch den Flüchtlingszuzug eine Linderung des Fachkräftemangels. Aber nur 12 Prozent gaben an, dass bei ihnen Flüchtlinge arbeiten.

dpa

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