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Sachsens Kommunen zahlen 56 Millionen Euro Unterhaltsvorschuss

Unterhalt für Alleinerziehende Sachsens Kommunen zahlen 56 Millionen Euro Unterhaltsvorschuss

Rund 56 Millionen Euro haben die Kommunen in Sachsen im vergangenen Jahr an Unterhalt an Alleinerziehende vorgestreckt, weil säumige Väter und Mütter nicht zahlten. Nur 11,7 Millionen Euro konnten sie bei zahlungspflichtigen Eltern wieder zurückholen, wie das Sozialministerium am Dienstag mitteilte.

Symbolfoto

Quelle: Archiv

Dresden. Rund 56 Millionen Euro haben die Kommunen in Sachsen im vergangenen Jahr an Unterhalt an Alleinerziehende vorgestreckt, weil säumige Väter und Mütter nicht zahlten. Nur 11,7 Millionen Euro konnten sie bei zahlungspflichtigen Eltern wieder zurückholen, wie das Sozialministerium am Dienstag unter Verweis auf die Statistik der Landesdirektion auf Anfrage mitteilte. Der Betrag hat sich im Vergleich zu 2015 nicht verändert, 2014 waren es rund 100 000 Euro mehr. Allerdings konnte mehr Geld zurückgewonnen werden - 2015 waren es nur knapp elf Millionen Euro und im Jahr davor 10 Millionen Euro.

Der Unterhaltsvorschuss wird zu je einem Drittel von Bund, Freistaat sowie Landkreisen und kreisfreien Städten finanziert. Im Freistaat lebten nach Angaben des Statistischen Landesamtes 2015 rund 131.700 alleinerziehende Eltern, ein Fünftel davon waren Männer. 2015 und 2016 floss jeweils für etwa 31.000 Kinder Unterhaltsvorschuss.

dpa

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