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Sachsens Gewässer laden zu bedenkenlosem Baden ein

Gute Wasserqualität Sachsens Gewässer laden zu bedenkenlosem Baden ein

Natur statt Swimmingpool: Der Sprung ins kühle Nass von Sachsens Talsperren, Speicherbecken, Seen und Teichen ist nach Behördenangaben unbedenklich. Mit einer Ausnahme wird die Wasserqualität überall als ausgezeichnet bewertet.

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Der Sprung ins kühle Nass von Sachsens Talsperren, Speicherbecken, Seen und Teichen ist nach Behördenangaben unbedenklich.

Quelle: Archiv

Dresden. Natur statt Swimmingpool: Der Sprung ins kühle Nass von Sachsens Talsperren, Speicherbecken, Seen und Teichen ist nach Behördenangaben unbedenklich. Mit einer Ausnahme wird die Wasserqualität überall als ausgezeichnet bewertet - von der Talsperre Koberbach im Landkreis Zwickau bis zum Bärwalder See im Landkreis Görlitz.

Das geht aus der aktuellen Übersicht des Sozialministeriums hervor. 30 der 31 derzeit regelmäßig überprüften Gewässer haben drei Sterne und erreichen damit die höchste Bewertung. Nur der „Blauen Adria“ in der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft nördlich von Bautzen fehlt ein Stern - bei immer noch guter Badewasserqualität.

Für den Knappen- und den Silbersee südöstlich von Hoyerswerda (Landkreis Bautzen) gibt es derzeit keine Einstufung wegen deren laufender Sanierung, wie eine Ministeriumssprecherin in Dresden sagte. Die EU-Badegewässer werden während der Saison vom 15. Mai bis 15. September regelmäßig von den Gesundheitsämtern überwacht. „Damit sorgen wir für ungetrübtes Badevergnügen“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU). Die Behörden nehmen in der Regel fünf Wasserproben zu verschiedenen Zeiten und untersuchen die Badestelle.

Neben der mikrobiologischen Beschaffenheit werden Aufkommen und Vermehrung von Blaualgen überwacht, um potenzielle Gesundheitsrisiken rechtzeitig zu erkennen und zu minimieren. Die Bilanz für die Badegewässer 2016 wird die Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in gut einer Woche vorlegen. Im Jahr zuvor gab es an einigen Badestellen kurzzeitige Einschränkungen des Badebetriebes infolge niedriger Wasserstände und Problemen mit Blaualgen - verbunden mit Warnungen.

„Die Badesaison 2015 war vor allem durch den heißen Sommer, verbunden mit einer langanhaltenden Trockenheit, gekennzeichnet“, erklärte die Ministeriumssprecherin. An vielen Seen wurden fast tropische Wassertemperaturen gemessen. So erreichte der Filzteich im Erzgebirge mit mehr als 26 Grad eine Rekordwärme. „Entsprechend voll waren die Strandbäder.“

dpa

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