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Sachsen will Datengrundlage zu Krebserkrankungen verbessern

Gesundheit Sachsen will Datengrundlage zu Krebserkrankungen verbessern

Sachsen will Krebserkrankungen besser erfassen. Dazu soll ein klinisches Krebsregister eingerichtet werden. Den Entwurf für ein entsprechendes Gesetz legte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) am Dienstag dem Kabinett vor.

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Rapid-Arc Bestrahlung im Krankenhaus Friedrichstadt.

Quelle: Archiv

Dresden. Sachsen will Krebserkrankungen besser erfassen. Dazu soll ein klinisches Krebsregister eingerichtet werden. Den Entwurf für ein entsprechendes Gesetz legte Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) am Dienstag dem Kabinett vor. „Trotz deutlich verbesserter Überlebensraten von an Krebs erkrankten Patienten in den letzten 20 Jahren stellt Krebs nach wie vor eine besondere Bedrohung für die Gesundheit der Menschen dar. Deshalb benötigen Patienten, Mediziner und Forscher zuverlässige Informationen über die Qualität der onkologischen Versorgung“, erklärte Klepsch. Das werde möglich, wenn die Daten über das Auftreten, die Behandlung und den Verlauf von Krebserkrankungen in den klinischen Krebsregistern umfassend und nahezu vollzählig erfasst und ausgewertet werden.

Sachsen muss dabei kein Neuland betreten. Seit etwa 20 Jahren werden alle Daten zur Diagnose, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen erfasst. Laut Ministerium gibt es vier regionale Standorte klinischer Krebsregister in Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau. Mit den neuen Krebsregistern soll sich deren Aufgabenspektrum erweitern.

dpa

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