Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Sachsen vergibt wieder Integrationspreis - Bewerbung startet
Region Mitteldeutschland Sachsen vergibt wieder Integrationspreis - Bewerbung startet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:14 31.07.2017
Quelle: dpa
Dresden

Sachsen vergibt zum achten Mal den Integrationspreis. Von diesem Dienstag an bis zum 30. September können sich Projekte und Initiativen um die Auszeichnung bewerben. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Integration gestalten. Zusammen gewinnen“, wie der Sächsische Landtag am Montag mitteilte. Die drei Preisträger werden am 17. November im Rahmen einer Festveranstaltung im Landtag geehrt. Der Preis ist mit jeweils 2000 Euro dotiert.

Mit dem Sächsischen Integrationspreis wolle man das Engagement derer sichtbar machen, die sich tagtäglich darum bemühen, sagte Integrationsministerin Petra Köpping (SPD): die Unternehmerin, den Lehrer, den Mitarbeiter einer Behörde oder die Arbeitskollegin, den Nachbar oder die Helferin, das Vereinsmitglied. Unter dem Vorsitz der Ministerin und dem Ausländerbeauftragten des Freistaates, Geert Mackenroth (CDU), wählt eine sechsköpfige Jury die Preisträger aus.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Linke-Politikerin Kerstin Köditz sieht die Arbeit des sächsischen NSU-Ausschusses durch Geheimniskrämerei behindert. Dies verhindere die Aufklärung, sagte Köditz am Montag in Dresden. Rund ein Viertel der Akten seien als Verschlusssache eingestuft.

31.07.2017

Immer mehr Sachsen wollen sich selbst schützen und beantragen einen Kleinen Waffenschein. Innerhalb eines Jahres hat die Zahl der Erlaubnisse, um in den Besitz von Gaspistolen und Schreckschusswaffen zu gelangen, abermals um fast ein Drittel zugenommen. Aktuell verfügen 16 365 Sachsen über einen solchen Waffenschein.

31.07.2017

Markus Ulbig hatte es angekündigt: Reichsbürger und NPD-Mitglieder in Sachsen dürften keine Waffen tragen, machte der Minister klar und wollte ihnen die entsprechenden Erlaubnisscheine so schnell wie möglich wegnehmen lassen. Heute stellt sich allerdings heraus: Das Prozedere dauert viel länger, als es sich Ulbig vorzustellen vermochte.

31.07.2017