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Sachsen vergibt Preis für Demokratie

Ausschreibung läuft Sachsen vergibt Preis für Demokratie

Noch bis zum 20. August läuft die Ausschreibung für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2017. Projekte, Initiativen und Kommunen sind zum mittlerweile elften Male eingeladen, sich mit ihrem Engagement für Menschenrechte, den Schutz von Minderheiten und mehr Demokratie vor Ort für den Preis zu bewerben.

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Noch bis zum 20. August läuft die Ausschreibung für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2017.

Quelle: dpa

Dresden. Noch bis zum 20. August läuft die Ausschreibung für den Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2017. Projekte, Initiativen und Kommunen sind zum mittlerweile elften Male eingeladen, sich mit ihrem Engagement für Menschenrechte, den Schutz von Minderheiten und mehr Demokratie vor Ort für den Preis zu bewerben.

Gesucht werden Projekte in und für Sachsen, die Beteiligung und Inklusion, eine aktive Gedenkkultur, Mitmenschlichkeit und Solidarität fördern und sich in ihrer Region gegen Rechtsextremismus, Hass und Menschenfeindlichkeit stark machen, so die Initiatoren. Der Gewinner erhält 5000 Euro. Im vergangenen Jahr wurde die Flüchtlingshilfe Königshain-Wiederau mit dem Projekt „Niemand flieht freiwillig!“ stellvertretend für viele Willkommensinitiativen in Sachsen ausgezeichnet.

Besonderes Augenmerk gilt auch in diesem Jahr den Einreichungen von Kommunen, die mit ihrem Beispiel zeigen, wie eine offene, solidarische Gemeinde aussieht. Bisher gibt es dafür erst wenig Bewerbungen. „Sicher halten Verantwortungsträger und Verwaltungen ihr Engagement für Demokratie oft ganz einfach für selbstverständlich“, vermutet Sprecherin Britta Kollberg von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Es erfordere jedoch durchaus Mut, vor Ort alltäglich und auch in schwierigen Situationen für die Demokratie einzustehen, Widerstände auszuhalten und dabei auch noch alle Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen.

Verleihung in Dresden am 6. November

Dieser – nichtdotierte – Kommunenpreis wird erst seit drei Jahren vergeben und ging bisher an das Ortsamt Dresden-Leuben, das sich seit Jahren gemeinsam mit zivilgesellschaftlich Handelnden gegen die wachsenden rechtsextremen Umtriebe im Stadtteil einsetzt, an den trotz ausländerfeindlicher Randale in seiner Stadt unerschrockenen Bürgermeister von Heidenau, Jürgen Opitz (CDU), und im vergangenen Jahr an das Theater der Jungen Welt in Leipzig für sein Projekt „Brennpunkt: X“, bei dem Geflüchtete als Akteure und Schauspieler maßgeblich beteiligt waren.

Die Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie findet voraussichtlich am Abend des 6. November 2017 in der Staatsoperette im Kraftwerk Dresden-Mitte statt. Er wird ausgelobt von der Amadeu-Antonio-Stiftung, der Cellex-Stiftung, der Dirk-Oelbermann-Stiftung, der Freudenberg-Stiftung, der Sebastian-Cobler-Stiftung und der Stiftung Elemente der Begeisterung.

www.demokratiepreis-sachsen.de

Von Roland Herold

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