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Sachsen sucht die Gefleckte und die Gebänderte Heidelibelle

Rückgang der Bestände Sachsen sucht die Gefleckte und die Gebänderte Heidelibelle

Naturschützer in Sachsen sorgen sich um die Gefleckte Heidelibelle. Die früher recht häufige Libellenart war zuletzt vor drei Jahren im Freistaat nachgewiesen worden. Am Donnerstag rief das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie dazu auf, die Augen offenzuhalten und Funde zu melden.

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Heidelibellen bei der Paarung

Quelle: Archiv

Dresden. Naturschützer in Sachsen sorgen sich um die Gefleckte Heidelibelle. Die früher recht häufige Libellenart war zuletzt vor drei Jahren im Freistaat nachgewiesen worden. Am Donnerstag rief das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie dazu auf, die Augen offenzuhalten und Funde zu melden. Dazu hat die Behörde auf ihre Internetseite ein Meldeformular eingerichtet.

Der Aufruf richtet sich nicht nur an Libellenkundler, sondern an alle, die in der Natur unterwegs sind und zufällig Heidelibellen mit ihren markanten Flügelmerkmalen entdecken. Auch nach der Gebänderten Heidelibelle soll Ausschau gehalten werden. Die Zahl ihrer Nachweise ging in den letzten Jahren ebenfalls deutlich zurück.

Die beiden überwiegend rot gefärbten, mittelgroßen Libellenarten sind auch für Laien einfach über die Flügelfärbungen zu bestimmen, hieß es. Während bei der „Gefleckten“ vor allem bei den hinteren Flügeln große gelb durchscheinende Flecken erkennbar sind, ist die „Gebänderte“ durch dunkle Flügelbinden in allen vier Flügeln gekennzeichnet.

Nach Angaben des Landesamtes gibt es bei einige Libellenarten aber auch eine positive Entwicklung. Dazu gehören die Große Moosjungfer, die Feuerlibelle oder die Südliche Heidelibelle. Insgesamt kommen in Sachsen 68 Libellenarten vor. Bei einem guten Dutzend der Arten gehen die Bestände merklich zurück.

dpa

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