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Mitteldeutschland Sachsen startet Aussteiger-Programm für Islamisten
Region Mitteldeutschland Sachsen startet Aussteiger-Programm für Islamisten
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11:38 02.03.2017
Sachsen will offensiver gegen Islamismus, die extremistische Form des lslams, vorgehen.   Quelle: dpa
Dresden

 
 Sachsen will offensiver gegen Islamismus, die extremistische Form des lslams, vorgehen: Ein neues Aussteigerprogramm soll die Szene schwächen und die Radikalisierung insbesondere von Jugendlichen verhindern. In das Großprojekt „Beratungs- und Koordinierungsstelle Radikalisierungsprävention“ (BKR) sind gleich drei Ministerien eingebunden. Die zuständigen Ressortchefs Petra Köpping (Integration, SPD), Markus Ulbig (Inneres, CDU) und Sebastian Gemkow (Justiz, CDU) werden das Programm laut DNN-Informationen in drei Wochen offiziell vorstellen.

„Wir wollen Sachsen wappnen, indem wir eigenes Know-how aufbauen und die Träger und Berater schnellstmöglich befähigen, Prävention, Sensibilisierung und Deradikalisierung selbstständig und umfangreich anzubieten“, erklärt Petra Köpping, in deren Ministerium das BKR angesiedelt ist. Innenminister Ulbig fügt hinzu: „Die weltweite Bedrohung durch islamistischen Terrorismus macht auch an der sächsischen Landesgrenze nicht Halt. Repression durch den Staat ist das eine, die Prävention ist aber genauso wichtig.“ Der Verfassungsschutz geht von rund 350 Islamisten im Freistaat aus, gut die Hälfte wird der salafistischen Strömung zugeschrieben. Als Schwerpunkt gilt Leipzig.

Von DNN

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