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Mitteldeutschland Sachsen freut sich auf EM 2024 – Landeschef Kretschmer: „Klasse“
Region Mitteldeutschland Sachsen freut sich auf EM 2024 – Landeschef Kretschmer: „Klasse“
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17:39 27.09.2018
In der Red-Bull-Arena Leipzig werden 2024 EM-Spiele ausgetragen. Quelle: Jan Woitas/dpa
Leipzig

Leipzig ist in sechs Jahren EM-Austragungsort – und die Freude nach dem Zuschlag durch die UEFA ist riesengroß. „Ich bin glücklich. Das ist die erste Fußball-Europameisterschaft auf sächsischem Boden“, sagte Sachsens Fußballchef Hermann Winkler am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Zwölf Jahre nach den WM-Spielen in der Stadt von Bundesligist RB Leipzig, der zum Zeitpunkt der Bekanntgabe in Nyon ein öffentliches Training absolvierte, ist die Stadt einer von zehn Standorten des Kontinental-Turniers 2024. „Klasse“, twitterte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Und natürlich jubelte auch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, der sich schon vor der Wahl ein neues Sommermärchen gewünscht hatte. „Ich freue mich über diese Entscheidung, wie alle sportbegeisterten Leipzigerinnen und Leipziger“, sagte Jung in einer Presseerklärung. Er versprach: Unsere Stadt wird im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen und wir können zeigen, wie weltoffen und sportlich Leipzig ist.“

Die Messestadt wird der einzige Standort in den neuen Bundesländern sein. Die Landeshauptstadt Dresden war in der der internen Entscheidung durchgefallen. Das Stadion, in dem Zweitligist SG Dynamo Dresden spielt, genügte nicht den Anforderungen – 30 000 Zuschauer ist die Mindestkapazität.

Das einstige Zentralstadion in Leipzig, das ab 2000 für 116 Millionen Euro für WM umgebaut worden war, soll in den kommenden Monaten und Jahren noch einmal aufgehübscht werden. Nach der Übernahme der Red Bull Arena durch RB Leipzig ist unter anderem eine Vergrößerung auf rund 57 000 Plätze geplant. Änderungen soll es vor allem aber auch im VIP-Bereich geben. Als absoluten Gewinn hatte RB-Trainer und – Sportdirektor Ralf Rangnick den Standort Leipzig bei einem Zuschlag schon am Dienstag bezeichnet.

„Das ist eine große Chance für uns. Jetzt können die 17- und 18-Jährigen trainieren, um entweder selbst im Kader dabei zu sein oder sich auf die Spiele vor der Haustüre freuen und ihre Idole sehen“, erklärte Winkler am Tag der Entscheidung in der Zentrale der UEFA in Nyon.

Man müsse nun aber auch darauf achten, „dass das eine nachhaltige Europameisterschaft wird, nicht nur ein Event. Es müssen dauerhaft gute Bedingungen für jungen Talente geschaffen werden“, betonte Winkler. Das Umfeld müsse gestärkt werden. „Kommunen, Länder und der Bund müssen Gelder in den Stadion- und Sportstättenbau stecken“, sagte er. Die deutsche EM-Bewerbung setzte sich gegen die Kandidatur der Türkei durch. 1988 richtete Deutschland erstmals eine EM aus.

dpa

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