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SPD in Sachsen will weiter mit CDU regieren

Keine Koalitionskrise SPD in Sachsen will weiter mit CDU regieren

Die SPD in Sachsen will die große Koalition auch mit CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer als neuem Regierungschef weiterführen. Von einer Koalitionskrise könne keine Rede sein, sagte SPD-Landeschef und Vizeministerpräsident Martin Dulig am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD)

Quelle: dpa

Die SPD in Sachsen will die große Koalition auch mit CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer als neuem Regierungschef weiterführen. Von einer Koalitionskrise könne keine Rede sein, sagte SPD-Landeschef und Vizeministerpräsident Martin Dulig am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir, die SPD, waren, sind und bleiben der stabile Faktor dieser Koalition... Und da brauchen wir jetzt noch nicht das Schreckensgespenst von Neuwahlen an die Wand zu malen.“ Aber Kretschmer müsse die „Chaos-Tage“ in der CDU beenden und aufräumen, sagte er.

Tillich hatte am Mittwoch angekündigt, seine Regierungs- und Parteiämter im Dezember abzugeben. Er zog damit die Konsequenz aus dem Bundestagswahldebakel. Die AfD war in Sachsen mit 27,0 Prozent vor der seit der Wende regierenden CDU stärkste politische Kraft geworden.

Kretschmer hatte sich in der Vergangenheit vor allem in der Asyl- und Einwanderungspolitik als Hardliner präsentiert. Nachdem die CDU-Landtagsfraktion ihm das Vertrauen als Wunschnachfolger Tillichs ausgesprochen hatte, kündigte er am Donnerstag einen konservativen Regierungskurs mit „deutschen Werten“ und „starkem Rechtsstaat“ an.

Die künftige Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner CDU dürfte auch Thema auf dem Landesparteitag der SPD an diesem Samstag in Neukieritzsch bei Leipzig sein.

dpa

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