Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Rund 2800 künstliche Befruchtungen in Sachsen gefördert
Region Mitteldeutschland Rund 2800 künstliche Befruchtungen in Sachsen gefördert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:36 09.09.2015
Symbolbild Quelle: dpa

Seit der Gesundheitsreform 2004 bezahlen gesetzliche Krankenkassen solche Behandlungen nur noch zur Hälfte und ab dem vierten Versuch gar nicht mehr.

Sachsen sei das erste Bundesland gewesen, das betroffene Paare durch Übernahme eines Teils der Kosten entlaste. Der Freistaat habe 2009 ein eigenes Förderprogramm dafür aufgelegt, an dem sich seit 2013 auch der Bund beteiligt.Auch Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen stehen ungewollt kinderlosen Paaren mit finanzieller Hilfe zur Seite. Sachsen-Anhalt unterstützt auch nichteheliche Partnerschaften.

Eine künstliche Befruchtung koste mindestens 3000 Euro. Sachsen und der Bund übernehmen jeweils bis zu 25 Prozent des Eigenanteils, den Paare tragen müssten. Sachsen hilft auch noch beim vierten Versuch mit einem Zuschuss. Eine Erhebung für 2009 habe ergeben, dass nach 552 geförderten Behandlungen insgesamt 115 Babys entstanden seien.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sachsens Justizminister Jürgen Martens übergibt heute in Meerane einen sogenannten Bürgerkoffer. Da geht es um Bürgerservice und moderne Verwaltung. Es hört sich nach einem beschaulichen Termin für den FDP-Politiker an, doch es könnte anders kommen.

09.09.2015

Die Opposition im sächsischen Landtag hat gegen Einschnitte an den Hochschulen protestiert und die Regierung zu einer Kurskorrektor aufgefordert. Linke-Politiker Gerhard Besier malte am Mittwoch ein düsteres Bild von den Perspektiven der Lehranstalten.

09.09.2015

Die Krankenhäuser in Sachsen sollen in diesem Jahr 3,4 Milliarden Euro für die medizinische Versorgung erhalten. Das sind 114 Millionen Euro oder 3,5 Prozent mehr als 2013, wie der Verband der Ersatzkassen (VDEK) am Dienstag in Dresden mitteilte.

09.09.2015