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Reichsbürgerin greift Mitarbeiterinnen im Finanzamt an

Löbau Reichsbürgerin greift Mitarbeiterinnen im Finanzamt an

Bei einer 51-Jährigen, die am Dienstagabend im Finanzamt Löbau randaliert und eine Sachbearbeiterin leicht verletzt hatte, handelt es sich um eine Reichsbürgerin. Die Frau war aus Wut über eine Entscheidung auf eine Sachbearbeiterin losgegangen, einer anderen kippte sie Blumenwasser über den Kopf.

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Die Frau war nach Polizeiangaben offenbar aus Wut über eine Entscheidung auf eine Sachbearbeiterin losgegangen.

Quelle: dpa

Löbau. Bei einer 51-Jährigen, die am Dienstagabend im Finanzamt Löbau (Landkreis Görlitz) randaliert und eine Sachbearbeiterin leicht verletzt hatte, handelt es sich um eine Reichsbürgerin. Das teilte das Finanzministerium in Dresden mit. Die Frau war nach Polizeiangaben offenbar aus Wut über eine Entscheidung auf eine Sachbearbeiterin losgegangen und hatte sie leicht verletzt. Einer anderen Finanzamtsmitarbeiterin kippte sie Blumenwasser über den Kopf. Außerdem löste sie Feueralarm aus.

„Reichsbürger“ und sogenannte „Selbstverwalter“ erkennen die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht an und lehnen auch ihre Rechtsordnung und die Steuerpflichten ab.

„Wir dulden keine Gewalt gegen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte Finanzminister Georg Unland (CDU) am Donnerstag. Er habe deshalb die Anweisung erteilt, jeden Vorfall zur Anzeige zu bringen. Die Gewaltanwendungen gegen Bedienstete oder Einrichtungen des Freistaates sehe er mit äußerster Besorgnis. „Deshalb gilt in Sachsen: Null Toleranz bei Gewalt gegen Bedienstete.“

dpa

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