Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Prozess gegen Hells Angels in Leipzig vorerst geplatzt – Neubeginn geplant
Region Mitteldeutschland Prozess gegen Hells Angels in Leipzig vorerst geplatzt – Neubeginn geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:40 07.08.2017
Zu Prozessbeginn war die Polizei mit einem großen Aufgebot vor Ort. Quelle: Kempner
Anzeige
Leipzig

Der Prozess gegen mehrere Mitglieder der Hells Angels wegen der tödlichen Schüsse auf der Eisenbahnstraße ist erneut verschoben worden. Wie das Landgericht am Montag mitteilte, ist einer der Richter noch immer krank. „Das Verfahren muss nun neu begonnen werden“, heißt es weiter. Eine Neuterminierung und Neuladung der Zeugen sei bisher aber nicht erfolgt. Angestrebt werde vielmehr „der zeitnahe Neubeginn der Hauptverhandlung in der 35. oder 36. Kalenderwoche“. Dabei sollen die bereits geplanten Termine genutzt werden.

Bereits in der vergangenen Woche war der Prozess wegen der Erkrankung des Richters vertagt worden. Am 25. Juni 2016 war es auf der Leipziger Eisenbahnstraße zu einer Auseinandersetzungen zwischen den Hells Angels und den rivalisierenden United Tribuns gekommen. Der angeklagte Stefan S. soll Schüsse auf mehrere Mitglieder des Rocker-Clans United Tribuns abgegeben haben. Die anderen Angeklagten sollen sich laut Staatsanwaltschaft mit „Gewalttätigkeiten“ an dem Angriff beteiligt haben.

Von LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Immer mehr geflüchtete Frauen suchen Schutz in Sachsens Frauenhäusern. Grund sind oft sexuelle oder körperliche Übergriffe in Gemeinschaftsunterkünften oder Integrationswohnungen.

07.08.2017

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Sachsen hat Prioritäten für den Hochwasserschutz an der Elbe verlangt. Die Wiederherstellung der Flussauen würde dazu beitragen. Die Vertiefung der Elbe hingegen sei schädlich und müsse gestoppt werden.

07.08.2017

82 Journalisten wurden laut eines Berichts in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland angegriffen, 44 davon in Sachsen. Die Grünen fordern nun einen besseren Schutz von Medienvertretern.

07.08.2017
Anzeige