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Mitteldeutschland Produktion von Speisefischen in Sachsen stabil - Karpfen rückläufig
Region Mitteldeutschland Produktion von Speisefischen in Sachsen stabil - Karpfen rückläufig
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10:32 04.07.2016
Die Schwanzflosse eines Spiegelkarpfen. Quelle: dpa
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Kamenz

Die sächsischen Fischwirte haben 2015 insgesamt 2345 Tonnen Speisefische erzeugt und damit die Menge stabil gehalten. Mit einem Anteil von 12 Prozent an der gesamten Speisefischproduktion Deutschlands befinde sich Sachsen nach Bayern (28 Prozent) und Niedersachsen (16 Prozent) an dritter Stelle im Bundesvergleich, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Kamenz mit.

Knapp drei Viertel der in Sachsen produzierten Speisefische sind Karpfen. Deren Produktion ging um 48 auf 1728 Tonnen zurück. Danach folgen der Afrikanische Wels (171 Tonnen) und die Regenbogenforelle (129), bei denen denen die Erzeugung gleichfalls niedriger ausfiel. Aufgefangen wurde das mit steigenden Mengen bei Fischarten wie dem Stör (92) und der Schleie (44).

Laut Statistik erfolgen 95 Prozent der gesamten Aquakulturproduktion Sachsens in größeren Betrieben mit einer Jahresproduktion von mehr als fünf Tonnen. 84 Prozent der Fische wurden in Teichen, neun Prozent in Kreislaufanlagen und sieben Prozent in anderen Anlagen wie Becken und Forellenteichen produziert.

dpa

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