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Polizeisportverein in Kamenz kann wieder in seine Halle

Polizeisportverein in Kamenz kann wieder in seine Halle

Der Polizeisportverein (PSV) Kamenz bekommt seine Sporthalle zurück. Sowohl der Vereinsvorstand als auch das Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB) gaben grünes Licht.

Im Februar war ein Aufschrei durch Kamenz gegangen, als bekannt wurde, dass die Turnhalle am Siedlungsweg als Notunterkunft für Asylbewerber genutzt werden soll. Der PSV Kamenz als Hauptmieter - vornehmlich in den Kampfsportarten Judo und Ju-Jitsu aktiv und im Kinder- und Jugendbereich engagiert - sah sich seiner Heimstätte beraubt und fürchtete um sein Fortbestehen. In der Folgezeit formierte sich in der Lessingstadt ein Pegida-Ableger, es kam zu Demonstrationen und Unmutsbekundungen im Internet. Der Verein distanzierte sich davon und versuchte, mäßigend zu wirken. Am 12. April dann kam die Mitteilung vom Freistaat, dass der PSV wieder einziehen kann. Die Halle befindet sich in einem sehr guten Zustand", erklärt der stellvertretende Vorsitzende Andreas Seifert. Der Trainingsbetrieb im angestammten Domizil soll Anfang Juni wieder aufgenommen werden. Bis dahin gelten die Interimslösungen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.05.2015

Uwe Menschner

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