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Mitteldeutschland Personalmangel in Sachsen: Aufnahmestopps in Pflegeheimen
Region Mitteldeutschland Personalmangel in Sachsen: Aufnahmestopps in Pflegeheimen
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13:43 23.02.2018
Pflegeheimen in Sachsen fehlen die Fachkräfte - Archivbild. Quelle: dpa
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Leipzig

Alle ergangenen Aufnahmestopps seien wegen signifikanter Unterschreitungen der Fachkräftequoten bei gleichzeitigem Vorliegen weiterer Mängel angeordnet worden.

Die Stopps wurden demnach im November und Dezember 2017 erlassen. Betroffen seien Häuser mit zusammen 420 Plätzen. 2016 wurden zwei Einrichtungen auf diese Weise sanktioniert, 2013 ebenfalls zwei. Die Zahl der Einrichtungen, die die 50-Prozent-Quote verfehlen, steige seit Jahren, heißt es in dem Bericht weiter. Waren 2012/13 laut Kommunalen Sozialverband bei Kontrollen neun Heime in Sachsen mit weniger als 50 Prozent examinierten Mitarbeitern ausgestattet, habe sich die Zahl im vergangenen Jahr auf 107 fast verzwölffacht.

Auch in Sachsen-Anhalt unterschritten immer mehr Einrichtungen die Quote. Wie aus den Heimberichten des Landes hervorgehe, stieg die Zahl der betroffenen Häuser von 18 im Jahr 2012 auf 70 im Jahr 2016. In beiden Bundesländern gebe es sogar einige Heime, in denen weniger als 40 Prozent der Beschäftigen Fachkräfte waren.

Die Fachkräftequote soll den Angaben zufolge die Qualität der Pflege sicherstellen. Sie regelt, wie hoch der Anteil der Pfleger unter dem Personal ist, die ihren Beruf von Grund auf gelernt haben.

lvz.

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