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Mitteldeutschland PIA-Flieger bleibt in Schkeuditz
Region Mitteldeutschland PIA-Flieger bleibt in Schkeuditz
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13:21 23.02.2018
Der pakistanische Airbus A310 (PIA/r.) steht seit Dezember 2016 in Schkeuditz Quelle: Olaf Barth
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Schkeuditz

Seit fast 15 Monaten steht die Maschine in Schkeuditz auf dem Rollfeld herum. Jetzt darf der ausgemusterte Airbus A310 von Pakistian International Airlines (PIA) wohl ganz am Airport bleiben. „Wir gehen davon aus, dass die Maschine hier bleibt“, sagte eine Flughafensprecherin am Mittwoch. Details könne sie aber noch nicht nennen.

Offenbar gibt es aber nach langem Hickhack eine Einigung mit der Airline. Der Flughafen könnte die Maschine als Kulisse für Filmarbeiten, für Trainingszwecke und als Besucherattraktion zur Besichtigung nutzen. Die Idee hatte der Airport schon länger. Bisher hatte man sich mit der Airline aber nicht über den Kaufpreis einigen können.

Zuletzt hatten die Pakistaner sogar versucht, den Airbus zu versteigern. Allerdings nur die Hülle, samt Fahrwerk, Sitzen und Bordelektronik – aber ohne Triebwerke. Und das ganze an Selbstabholer ab Leipzig/Halle. So stand es im Dezember in der öffentlichen Ausschreibung. Die Triebwerke hätten aber einzeln dazu gekauft werden können.

Geklappt hat das offenbar nicht. Nach LVZ-Informationen gab es bis zum Auktionsende am 15. Januar kein einziges Gebot. Der Flughafen Leipzig/Halle zeigt sich zwar weiter interessiert, wollte aber selbst nicht bieten. Stattdessen wurde eine Gegenrechnung aufgemacht: Vor der Abholung der Maschine müssten erst die Parkgebühren nachgezahlt werden, die seit Dezember 2016 aufgelaufen sind, sagte ein Sprecher. Das sollen inzwischen fast 150 000 Euro sein – fast so viel, wie der Restwert der 25 Jahre alten Maschine.

Den A 310 hatte der damalige Airline-Chef Bernd Hildenbrand nach Schkeuditz gebracht, um gute Stimmung für seine geplanten New-York-Flüge zu machen. Damals war sogar von einem Nikolaus-Geschenk die Rede. Aus den New-York-Flügen wurde dann aber nichts, Hildenbrand nahm wenig später seinen Hut.

Vor der Landung in Schkeuditz hatte die Maschine noch als Filmkulisse gedient. Der Film „7 Tage in Entebbe“, der gerade auf der Berlinale Premiere hatte, wurde 2016 auf Malta in dem Airbus gedreht.

joh

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