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Mitteldeutschland Ostritz wehrt sich gegen NPD-Festival
Region Mitteldeutschland Ostritz wehrt sich gegen NPD-Festival
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14:30 02.02.2018
Eingangsschild des Örtchens Ostritz in der Oberlausitz. Quelle: Arno Burgi/dpa
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Dresden

Gegen ein von der NPD geplantes Festival im ostsächsischen Ostritz formiert sich bereiter Widerstand. Neben einem von Kirchen, Verbänden und den Vereinen der Kleinstadt getragenen Stadtfest hat auch die Partei Die Linke drei Kundgebungen rund um den 20. April angemeldet. Er wolle mit dafür Sorge tragen, dass sich die Rechtsextremen bei ihrem Festival an Adolf Hitlers Geburtstag nicht wohlfühlen, sagte der Görlitzer Landtagsabgeordnete Mirko Schultze bei einem Planungstreffen am Donnerstagabend in Ostritz. Zu dem Festival auf dem Gelände eines Hotels werden etwa 1000 Rechtsextremisten in dem Ort an der Grenze zu Polen erwartet. Anmelder ist der Thüringer NPD-Chef Thorsten Heise.

Unter Federführung des im Kloster St. Marienthal ansässigen Internationalen Begegnungszentrums (IBZ) wird derzeit ein buntes Programm für das Bürgerfest erarbeitet. Es gehe um den guten Ruf der Stadt, sagte IBZ-Vorstandsvorsitzender Michael Schlitt. „Wir sind keine Nazi-Stadt. Wir stehen für ein friedliches Miteinander, für Weltoffenheit und Toleranz.“

Mehrere Teilnehmer des Treffens äußerten die Sorge, dass der Ort Schauplatz gewalttätiger Konfrontationen zwischen Neonazis und linken Demonstranten werden könnte. Dem trat Holger Löwe, amtierender Leiter des Führungsstabes der Polizeidirektion Görlitz, entgegen. Er gehe von „einer gewaltfreien Lage aus“. Die Polizei werde an dem Wochenende rund um die Uhr in Ostritz präsent sein, versicherte er.

dpa

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