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Mitteldeutschland Opposition wirft Regierung „Fehlstart“ zum Schuljahresbeginn vor
Region Mitteldeutschland Opposition wirft Regierung „Fehlstart“ zum Schuljahresbeginn vor
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13:29 31.08.2016
Symbolbild Quelle: Archiv
Dresden

Angesichts des Lehrermangels an Sachsens Schulen haben Linke und Grüne vor einem Bildungsnotstand gewarnt. Mit der Personalpolitik der Landesregierung sinke die Qualität der Bildung im Freistaat, sagte die Linken-Abgeordnete Cornelia Falken am Mittwoch in einer von ihrer Faktion zum Schuljahresstart beantragten aktuellen Debatte im Landtag. Sie warf der CDU Versagen vor und forderte ein Personalentwicklungskonzept. Ihre Grünen-Kollegin Petra Zais sprach von einem Fehlstart. „Der Lehrermangel ist hausgemacht. Er ist Ergebnis der CDU-Bildungspolitik.“ 45 Prozent der neueingestellten Lehrkräfte seien Seiteneinsteiger, und schon zum Schuljahresbeginn würden mangels Personalreserven Stunden gestrichen.

Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) nannte die Seiteneinsteiger „eine Bereicherung“. Ihr Fraktionskollege Lothar Bienst verwies auf das gute Abschneiden Sachsens beim Bildungsmonitor. „Da haben wir nun mal als CDU-regiertes Land den ersten Platz gemacht.“ Auch er wünsche sich mehr Lehrer. Dies müsse jedoch im finanziellen Rahmen erfolgen. „Wenn ich weiß, dass wir ein Drittel des Gesamthaushalts für Bildung aufbringen, dann ist das eine enorme Leistung“, sagte er.

Die SPD-Expertin Sabine Friedel forderte eine Verbesserung der Attraktivität des Lehrerberufes in Sachsen. In Zukunft werde es noch schwerer, Lehrer zu gewinnen, warnte sie.

dpa

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