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Mitteldeutschland Oktober in Sachsen war zu warm und zu trocken
Region Mitteldeutschland Oktober in Sachsen war zu warm und zu trocken
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10:44 31.10.2018
Der Herbst war zu warm und zu trocken, viele Landwirte klagen. Quelle: dpa
Leipzig

Der Herbst ist in Sachsen bisher wärmer und deutlich trockener als üblich verlaufen. Die Durchschnittstemperatur betrug im Oktober 10,9 Grad Celsius, wie der Deutsche Wetterdienst am Dienstag mitteilte. Der Mittelwert der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990 liegt demnach für Sachsen bei nur 9 Grad. Im Vergleich zu anderen Bundesländern war die Sonnenscheindauer von 150 Stunden jedoch eher gering.

Der Niederschlag beschränkte sich in Sachsen auf rund 35 Liter pro Quadratmeter, rund 12 Liter weniger als in der Referenzperiode (47 Liter). Auch auf Bundesebene war der Oktober mit einer Mitteltemperatur von 10,7 Grad Celsius überdurchschnittlich warm. Bis Mitte des Monats wurden Werte von deutlich über 20 Grad gemessen. Tönisvorst bei Krefeld (Nordrhein-Westfalen) meldete am 13. Oktober die bundesweit höchste Temperatur von 28,6 Grad.

In Rottweil (Baden-Württemberg) wurde es am 22 Oktober dagegen mit minus 5 Grad sehr kühl - der bundesweite Tiefstwert. Beim Niederschlag erreichte der Oktober mit rund 28 Litern pro Quadratmeter bundesweit nur etwa die Hälfte seines Solls von 56 Litern pro Quadratmeter. Der Oktober 2018 gehört mit rund 160 Stunden Sonnenschein zu den sonnenreichsten seit Messbeginn 1961.

dpa

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