Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland OB-Kandidat Hilbert zeigt sich über Pegida-Unterstützung verwundert
Region Mitteldeutschland OB-Kandidat Hilbert zeigt sich über Pegida-Unterstützung verwundert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:54 09.09.2015
Dresdens erster Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Quelle: Dominik Brüggemann
Anzeige

Vor allem weil er in den vergangenen Wochen bei den Kundgebungen der Islamkritiker heftig kritisiert und angefeindet worden sei, sagte der FDP-Politiker, der als Unabhängiger für ein bürgerliches Bündnis ins Rennen gegangen ist, am Dienstag in Dresden.

Er wolle als Oberbürgermeister alle Bürger der Stadt vertreten, auch die knapp zehn Prozent, die die Pegida-Kandidatin Tatjana Festerling gewählt hätten. Ein „Bürgermeister von Pegidas Gnaden“ sei er damit aber nicht, sagte Hilbert. Auch über ein Gespräch mit Festerling habe er sich noch keine Gedanken gemacht.

Festerling hatte am Montag angekündigt, in der zweiten Runde der Oberbürgermeisterwahl am 5. Juli nicht mehr anzutreten, und ihre Anhänger aufgefordert, stattdessen Hilbert zu wählen. Diese „dicke Kröte“ sei zu schlucken, um einen Wahlerfolg der rot-rot-grünen Kandidatin, Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD), zu verhindern.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die „Vorzeigeflüchtlinge“ des sächsischen Innenministers Markus Ulbig (CDU) dürfen nun doch in Sachsen bleiben. Das Verwaltungsgericht Chemnitz beschloss, dass die Familie aus Stollberg nicht nach Bulgarien abgeschoben wird.

09.09.2015

Der Kampf um den Oberbürgermeisterposten in Dresden wird zum Lagerwahlkampf. Am Montag beschlossen sowohl die CDU als auch Pegida, die eigenen Kandidaten zurückzuziehen.

09.09.2015

Vor dem Internationalen Weltblutspendetag am 14. Juni haben Organisationen und Kliniken in Sachsen zum Blutspenden aufgerufen. "Zwar ist die Versorgungslage noch stabil, aber wir müssen schon in Richtung Sommerferien schauen", sagte eine Sprecherin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost gestern.

09.09.2015
Anzeige