Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Nur noch wenig Impfstoff gegen Grippe vorrätig
Region Mitteldeutschland Nur noch wenig Impfstoff gegen Grippe vorrätig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:11 26.11.2018
Nach Angaben des Sächsischen Apothekerverbandes sind derzeit nur noch wenig Impfdosen gegen Grippe in den Apotheken des Landes vorrätig. (Symbolbild) Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Leipzig

Nach Angaben des Sächsischen Apothekerverbandes sind derzeit nur noch wenig Impfdosen gegen Grippe in den Apotheken des Landes vorrätig. Das habe ein Umfrage bei den Mitgliedsapotheken ergeben, wie eine Sprecherin am Montag sagte.

Ursache für die geringen Mengen sei, das Ärzte und Apotheker diesmal erst sehr spät Vorbestellungen bei den Herstellern von Grippeimpfstoffen melden konnten. Lange Zeit sei nicht klar gewesen, welcher Grippeimpfstoff als wirtschaftlich eingestuft und damit vollumfänglich erstattet wird.

„Zum aktuellen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass alle impfwillige Patienten mit Grippeimpfstoff versorgt werden können“, sagte die Sprecherin. Der Verband, dem etwa 1000 Apotheken angehören, begrüße den Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums, auch Grippeimpfstoffe aus Ländern der Europäischen Union zu importieren.

Lange Herstellungsdauer

Das Problem beim Grippe-Impfstoff sei, dass die Herstellung ein halbes Jahr dauert und eine Nachlieferung durch die Produzenten in Deutschland für diese Saison vorbei ist, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums.

In der Grippesaison 2017/2018 gab es in Sachsen 176 Tote und 47.765 gemeldete Erkrankte. Damit war es eines der stärksten Grippejahre. Auch der Winter 2016/2017 mit 83 Toten und 16.700 Erkrankten war ein starkes Grippejahr.

Von LVZ

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Im Juni 2016 fällt Anton (10 †) aus Döbeln auf den Kopf. Die Mutter möchte, das ihr behinderter Junge in eine Uni-Klinik kommt. Der Wunsch wird ihr nicht erfüllt. Nun stellt sich die Frage nach der richtigen medizinischen Behandlung.

26.11.2018

Nicht in jedem deutschen Krankenhaus bekommt man die Hilfe, die man braucht. Woran das liegt und was dagegen zu tun wäre, zeigt die Geschichte des zehnjährigen Anton Lieb aus Döbeln, der in der Leisniger Helios-Klinik verstarb.

26.11.2018

Der Grünen-Verkehrsexperte Stephan Kühn kritisiert die Anbindung von Chemnitz an der Fernverkehr. Auf der favorisierten Trasse könnten nur Alibi-Fernzüge fahren ohne ersichtlichen Vorteil gegenüber dem Regionalverkehr. Sachsen habe zu früh die Sektkorken knallen lassen.

25.11.2018