Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Nordsächsische Wälder nach „Friederike“ gesperrt
Region Mitteldeutschland Nordsächsische Wälder nach „Friederike“ gesperrt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:29 23.01.2018
Ein umgeknickter Baum liegt nach dem Sturmtief Friederike am frühen Morgen des 19.01.2018 neben einer Straße durch das Rosental in Leipzig. Quelle: Hendrik Schmidt/dpa
Anzeige
Torgau

Nach dem Sturmtief „Friederike“ ist das Betreten der nordsächsischen Wälder bis auf weiteres untersagt. Grund seien die schweren Sturmschäden, teilte das Landratsamt in Torgau am Dienstag mit. „In allen Gemarkungen aller Städte und Gemeinden ist das Betreten des Waldes sowie sämtlicher Waldflächen auf Grund des erfolgten Windwurfes und Windbruches und der daraus resultierenden extremen Gefahr herabstürzender gebrochener Baumkronen, entwurzelter, angeschobener und hängender Bäume für jedermann untersagt“, heißt es in der Allgemeinverfügung von Landrat Kai Emanuel (CDU).

Zuwiderhandlungen können mit Geldbußen von bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Von dem Verbot ausgenommen sind lediglich Waldbesitzer, deren Beauftragte und Beschäftigte sowie Behörden und „Jagdausübungsberechtigte“.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Juliane Nagel fordert von Sachsens Staatsregierung Aufklärung zu Vorgängen rund um eine Demonstration gegen rechte Gewalt in Wurzen. Die Gruppe Vermummter hatte sich am vergangenen Samstag auf einem Grundstück versammelt und war laut Polizei mit Baseballschlägern und Teleskopschlagstöcken bewaffnet.

23.01.2018

Trotz deutlicher Personalaufstockungen und sinkender Zuwanderung schieben sächsische Verwaltungsgerichte einen Berg an Asylverfahren vor sich her. „Die Situation wird besser, allerdings nur allmählich. Insgesamt sind in Sachsen etwa 9000 Asylverfahren offen“, sagt Justizminister Sebastian Gemkow (CDU).

23.01.2018

Die gestiegene Kriminalität stellt die sächsische Landesregierung seit einigen Jahren vor besondere Herausforderungen: Zu viele Fälle beim Gericht, zu wenig Polizeibeamte und zu kleine Gefängnisse. Im Interview erklärt Justizminister Sebastian Gemkow, wie die Probleme aktuell diskutiert werden.

22.01.2018
Anzeige