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Neue Fälle von Geflügelpest in Sachsen

Bussard und Reiher erkrankt Neue Fälle von Geflügelpest in Sachsen

In Sachsen gibt es immer mehr Fälle von Geflügelpest. Am Dienstag trafen entsprechende Meldungen aus Mittelsachsen und den Landkreisen Bautzen und Görlitz ein. In Flöha (Mittelsachsen) wurde das Virus bei einem Bussard nachgewiesen, der in der Vorwoche unweit des Amselsteiges gefunden worden war.

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Ein Schild warnt an einem Ortseingangsschild von Dresden vor der Geflügelpest.

Quelle: dpa

Dresden. In Sachsen gibt es immer mehr Fälle von Geflügelpest. Am Dienstag trafen entsprechende Meldungen aus Mittelsachsen und den Landkreisen Bautzen und Görlitz ein. In Flöha (Mittelsachsen) wurde das Virus bei einem Bussard nachgewiesen, der in der Vorwoche unweit des Amselsteiges gefunden worden war. Die Stadt richtete einen neuen Sperrbezirk ein, der sich teilweise mit bereits bestehenden Restriktionsgebieten überschneidet. Ende Januar war in Flöha bei einem toten Reiher das Virus H5N8 nachgewiesen worden.

Auch im Landkreis Görlitz wurden wegen weiterer Fälle von Vogelgrippe neue Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete eingerichtet. So bestätigte sich der Verdacht auf den hochpathogenen Virus H5N8 bei zwei verendeten Reihern in Oderwitz, teilte das Landratsamt in Görlitz mit. Zudem sei auf polnischer Seite in einem Nutzgeflügelbestand südlich von Zgorzelec Geflügelpest bestätigt worden.

Klarheit existiert inzwischen bei sieben Schwänen, die am 11. Februar am Olbasee im Landkreis Bautzen gefunden wurden. Hier stellten die Behörden gleichfalls Geflügelpest fest. Das gilt außerdem für den einen Tag später entdeckten Silberreiher bei Königswartha. Rund um die Fundorte wurden Sperrzonen eingerichtet.

Noch weiter östlich gibt es einen Sperrbezirk Görlitz und ein Beobachtungsgebiet Görlitzer Umland. Letzteres umschließt nun auch den Berzdorfer See. Betroffen davon sind unter anderem Tauchritz, Hagenwerder, Deutsch-Ossig, Schönau-Berzdorf, Klein Neundorf und Jauernick-Buschbach.

Neu errichtet wurde der Sperrbezirk Oderwitz. Er berührt zum Beispiel die Ortschaften Spitzkunnersdorf, Mittelherwigsdorf, den Herrnhuter Ortsteil Ninive sowie das Gebiet von Ebersbach-Neugersdorf, Seifhennersdorf und Hainewalde. Weitere Sperrbezirke in der Region blieben bestehen, hieß es.

In Sperrbezirken dürfen Hunde und Katzen nicht frei umherlaufen. Außerdem gelten Beschränkungen für die Haltung von Geflügel. Die Jagd auf Federwild ist verboten.

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