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Mitteldeutschland Nach Insolvenz: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sachsens AfD-Chefin Frauke Petry
Region Mitteldeutschland Nach Insolvenz: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sachsens AfD-Chefin Frauke Petry
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17:49 09.09.2015
Frauke Petry will in Sachsen AfD-Spitzenkandidatin werden. Quelle: dpa
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Im Kern gehe es um den Vorwurf, Petry habe trotz Zahlungsunfähigkeit ihrer Firma Purinvent die Insolvenz zu spät gemeldet.

Die Ermittlungen stützen sich laut Lehmann auf Paragraf 15 a Insolvenzordnung, weitere Details wie konkrete Namen oder das Aktenzeichen wollte der Oberstaatsanwalt nicht nennen. Petry reagierte gestern auf Anfrage überrascht. „An dem Vorwurf ist nichts dran, es gibt keinen sachlichen Grund dafür“, sagte sie der LVZ. Auch habe ihr Insolvenzverwalter den Fall längst geprüft und dabei nichts festgestellt.

Erst am Dienstag zeigte der Leipziger FDP-Stadtrat René Hobusch Frauke Petry wegen Verleumdung an. Die Politikerin ist auch Landeschefin sowie stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD. Die rechtskonservative Partei lag in letzten Umfragen zur Landtagswahl bei sieben Prozent und würde damit den Einzug ins Landesparlament schaffen.

J.K.

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