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Mitteldeutschland Nach Badetotem warnt Bergbausanierer vor gesperrten Seen
Region Mitteldeutschland Nach Badetotem warnt Bergbausanierer vor gesperrten Seen
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14:32 01.08.2018
Die Missachtung von gesperrten Badeplätzen birgt einige Gefahren. Quelle: Anja Schneider
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Lübbenau / Dresden

Nach einem Badetoten in einem gesperrten Tagebaufolgesee im Spreewald hat der Bergbausanierer LMBV vor dem Betreten von solchen Sanierungsflächen gewarnt. „Es geschieht immer wieder, dass Sperrbereichsgrenzen übertreten werden auf der Suche nach einem scheinbar geeigneten und ungestörten Badeplatz, Wege befahren oder sogar Schneisen freigeschnitten werden, um am Wasser seine Zelte aufzuschlagen“, sagte LMBV-Pressesprecher Uwe Steinhuber am Mittwoch. Das Wetter der vergangenen Wochen verleite viele zum Baden in noch „unfertigen“ Gewässern.

 Der Bergbausanierer kümmert sich um die Wiederherstellung von ehemaligen Braunkohletagebau-Gruben aus DDR-Zeiten. Bis daraus Seen entstehen, braucht es Jahre. So müssen etwa die Böschungen gesichert werden. Solche Flächen sind in der Regel gesperrt, weil sie Gefahren bergen.

 Am Dienstag hatten Taucher nach tagelanger Suche einen 26-Jährigen aus dem gesperrten Lichtenauer See bei Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) geborgen. Er war in der vergangenen Woche laut Polizei mit einem Schlauchboot gekentert. Einen Badetoten gab es zudem in einer ehemaligen Kiesgrube in Dresden-Leuben. Am Sonntag war der Mann beim Baden untergegangen.

Laut LMBV ist es gefährlich, in gesperrten Seen zu baden, weil die Böschungen noch nicht gesichert seien. Teilweise drohe hier Abrutschgefahr. Unter Wasser führe das zu Wellenbewegungen, die Boote umwerfen könnten. Eine Gefahr für Schwimmer oder Boote stellen demnach auch Bäume dar, die sich unterhalb der Wasseroberfläche in der Grube befinden. Sie werden dem Bergbausanierer zufolge erst beseitigt, wenn der See komplett geflutet ist.

dpa

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