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Ministerium: Hochhäuser werden regelmäßig auf Brandschutz überprüft

Brandkatastrophe in London Ministerium: Hochhäuser werden regelmäßig auf Brandschutz überprüft

Hochhäuser in Sachsen werden nach Angaben des Innenministeriums regelmäßig auf Brandschutz kontrolliert. Der Brandschutz unterliege einer ständigen Überprüfung auch in Auswertung aktueller Ereignisse: „Insoweit bleiben zunächst belastbare Erkenntnisse zum Hochhausbrand in London abzuwarten.“

Zu Christi Himmelfahrt hatte es in einem unsanierten Hochhaus am Pirnaischen Platz in Dresden gebrannt.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden. Hochhäuser in Sachsen werden nach Angaben des Innenministeriums regelmäßig auf Brandschutz kontrolliert. Nach den Vorschriften im Freistaat seien solche Prüfungen in der Zuständigkeit der unteren Bauaufsichtsbehörden im Abstand von höchstens fünf Jahren vorzunehmen, teilte das Innenministerium am Mittwoch auf Anfrage mit. Die Anforderungen an den Brandschutz würden schon seit vielen Jahren ein hohes Sicherheitsniveau festschreiben.

„Die Verwendung leicht oder normal entflammbarer Dämmmaterialien an der Fassade, wie dies beim Londoner Hochhausbrand in Rede steht, ist in Sachsen nicht zulässig“, erklärte eine Ministeriumssprecherin. Der Brandschutz unterliege einer ständigen Überprüfung auch in Auswertung aktueller Ereignisse: „Insoweit bleiben zunächst belastbare Erkenntnisse zum Hochhausbrand in London abzuwarten.“

Die Brandkatastrophe in der britischen Hauptstadt hatte auch eine Diskussion um die Sicherheit von Hochhäusern in Deutschland ausgelöst. Am Dienstag mussten sämtliche Bewohner eines elfstöckigen Hochhauses in Wuppertal wegen möglicher Feuergefahr ihre Wohnungen verlassen. Das Wohngebäude soll eine ähnliche Fassadendämmung haben wie der Londoner Grenfell Tower, der vor zwei Wochen komplett ausbrannte. Bei dem Inferno waren mindestens 79 Menschen umgekommen. In Dresden hatte zuletzt ein unsaniertes Hochhaus am Pirnaischen Platz gebrannt. Verletzt wurde niemand.

dpa

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