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Ministerin kritisiert homophobe Stimmungen in Sachsen

Mehr Akzeptanz gefordert Ministerin kritisiert homophobe Stimmungen in Sachsen

Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping hat homophobe Stimmungen im Freistaat angeprangert. „Nach dem Sachsen-Monitor von 2016 stimmten 32 Prozent der Befragten der Auffassung zu, dass eine sexuelle Beziehung zwischen Personen desselben Geschlechts unnatürlich sei“, erklärte die Ministerin

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Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) hat homophobe Stimmungen im Freistaat angeprangert.

Quelle: Kempner (Archiv)

Dresden. Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) hat homophobe Stimmungen im Freistaat angeprangert. „Nach dem Sachsen-Monitor von 2016 stimmten 32 Prozent der Befragten der Auffassung zu, dass eine sexuelle Beziehung zwischen Personen desselben Geschlechts unnatürlich sei“, erklärte die Ministerin am Mittwoch im Landtag. Antifeministische, ausländerfeindliche und religiös-fundamentalistische Strömungen würden sich häufig mit homo- und transphoben Einstellungen verbinden: „Und nicht zuletzt machen Rechtspopulisten Front gegen den sogenannten "Gender-Wahn" einer offenen und liberalen Gesellschaft.“

All das beweise, dass der kürzlich vorgestellte Landesaktionsplan für die Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen notwendig sei. „Wir wollen mit diesem Aktionsplan einen Prozess in Gang setzen, der nach allen Seiten offen ist. Das heißt aber auch: Wir wollten eine Polarisierung der Gesellschaft vermeiden“, betonte Köpping. Der Aktionsplan ziele auf einen breiten Konsens, der das Thema „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ auch an diejenigen heranträgt, die ihm fürs erste noch skeptisch oder mit Vorbehalten gegenüberstehen.

dpa

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