Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Meteorologischer Herbstbeginn: Kurz kühl, dann sommerlich warm - Freibadsaison klingt aus
Region Mitteldeutschland Meteorologischer Herbstbeginn: Kurz kühl, dann sommerlich warm - Freibadsaison klingt aus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:18 09.09.2015
Pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn am 1. September wird es in Sachsen kühler. Quelle: dpa

„Aber die Tage danach zeigt sich, dass der Sommer noch Kraft hat.“

Von Montag an steige die Quecksilbersäule wieder stetig an. „Am Donnerstag wird die Tageshöchsttemperatur bei 26 bis 27 Grad liegen“, sagte der Experte. Man könne auf einen sonnigen September und goldenen Oktober hoffen. Eine Bauernregel besage: „Septemberwärme dann und wann, zeigt einen strengen Winter an.“

Sachsens Freibäder ziehen kurz vor Ende der Saison 2013 eine geteilte Bilanz. Während die Leipziger Sportbäder mit bisher mehr als 120.000 Besuchern ein deutliches Plus zum Vorjahr verbuchten, kamen in die Dresdner Freibäder rund 46.000 Menschen weniger. Mit dem Ausklang des Sommers zieht es auch immer weniger Gäste in die Anlagen. „Der Sommer ist halt vorbei, die Leute haben genug vom Baden“, sagte der Geschäftsführer der Sportbäder Leipzig, Martin Gräfe, am Freitag auf Anfrage.

In die vier städtischen Freibäder kommen laut Gräfe bei gutem Wetter gerade noch 150 bis 200 Besucher täglich. An Spitzentagen im Hochsommer seien es 4000 bis 7000. Becken und Liegewiesen sollen trotzdem in der nächsten Woche noch geöffnet bleiben. „Je nach Wetterlage entscheiden wir dann über die endgültige Schließung“, sagte Gräfe.

Der 6,5 Hektar große Stausee Rabenstein bei Chemnitz zog bisher rund 83.000 Besucher an. „Das sind mehr als im Vorjahr“, sagte eine Mitarbeiterin. Bis zum Saisonende am 13. Oktober hoffen die Betreiber noch auf ein paar weitere sonnige Tage.

Das Spreebad Bautzen hat die Bilanz vom Vorjahr bereits um 10.000 Gäste überboten. Die meisten der bisher knapp 30.000 Besucher kamen im heißen Juli und August, wie eine Sprecherin sagte.

Auch das Geibeltbad Pirna verbuchte ein Plus gegenüber 2012 - und am 28. Juli mit 3700 Gästen den bestbesuchten Tag seit der Neueröffnung 2001. Sommerferien und Hitze bescherten der Anlage von Mitte Mai bis Ende August insgesamt rund 33.300 Besucher, wie eine Sprecherin sagte. Das sind fast doppelt so viele wie 2012, wo gut 18 000 Gäste gezählt wurden. Bis zum 6. September sollen noch ein paar Badelustige dazu kommen.

Die Dresdner Stadtverwaltung indes zog kurz vor Saisonende eine nüchterne Bilanz, auch wegen flutbedingter Schließungen nach dem Juni-Hochwasser. Mit bisher gut 316.000 Gästen liegen die Freibäder um rund 46 000 unter dem Vorjahresergebnis. Während einige Anlagen noch bis Mitte September geöffnet bleiben, schließen andere bereits am Montag, wie eine Rathaussprecherin sagte. „Für einzelne Bäder wird je nach Wetterlage entschieden.“

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das Einlenken des Freistaats bei Gesprächen mit den Gewerkschaften über den Generationenwechsel in der Lehrerschaft wirft weitere Fragen auf. Zwar hat das Land Tarifverhandlungen über Altersteilzeitregelungen zugestimmt und damit Lehrerstreiks in Sachsen abgewendet - allerdings nur vorerst.

09.09.2015

28 Parteien und 38 Thesen zu den wichtigsten Debatten zur Bundestagswahl: Das interaktive Internet-Tool „Wahl-O-Mat“ ist am Donnerstag online gegangen. Das Webprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung soll Wählern auf spielerische Weise zeigen, welche der zugelassenen Parteien den eigenen politischen Position am nächsten stehen.

09.09.2015

September werden die Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik zur Wahlurne für die Bundestagswahl gebeten. Die Anwärter der Dresdner Ortsgruppen machen sich für ihre Parteien startklar und nutzen dabei nach und nach auch die sozialen Netzwerke, um für ihre Wahlprogramme zu werben.

09.09.2015