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Mitteldeutschland Mehr als 80 000 Euro Schaden durch Falschgeld in Sachsen
Region Mitteldeutschland Mehr als 80 000 Euro Schaden durch Falschgeld in Sachsen
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12:17 25.02.2018
Viele falsche 20er sind derzeit im Umlauf. Quelle: dpa
Dresden

Falschgeld hat im vergangenen Jahr in Sachsen einen Schaden von mehr als 80 800 Euro verursacht. Insgesamt wurden 2017 mehr gefälschte Scheine als noch im Vorjahr entdeckt, wie das Landeskriminalamt (LKA) mitteilte. Besonders häufig tauchten demnach unechte 20- und 50-Euro-Scheine auf. Waren 2016 noch 217 falsche Zwanziger gefunden worden, waren es im vergangenen Jahr 328. Die Zahl der gefälschten 50-Euro-Scheine stieg den Angaben des Landeskriminalamtes zufolge von 944 auf 1136 Stück. Das entspricht einem Wert von 56 800 Euro.

Mehr als halbiert habe sich hingegen die Zahl der entdeckten 100-Euro-Scheine. Davon tauchten 2017 laut LKA 64 Stück auf. 2016 waren es 137 gewesen. Auch die Zahl der gefälschten Münzen sank zuletzt leicht - von etwa 2360 im Jahr 2016 auf 2110 in 2017. Wie schon im Vorjahr stießen die Ermittler noch immer am häufigsten auf falsche Zwei-Euro-Stücke.

Je nach Region wurden die Ermittler laut LKA unterschiedlich oft auf Falschgeld aufmerksam. Mit 533 Fällen wurden die unechten Banknoten am häufigsten in Leipzig entdeckt, gefolgt von Dresden (252) und Chemnitz (159). Allerdings betonte eine LKA-Sprecherin, dass es sich dabei um den Auffindeort der Blüten handele. Naturgemäß werde das meiste Falschgeld dort gefunden, wo viel Geld umgesetzt wird - beispielsweise in großen Einkaufsmärkten oder Shoppingcentern. Zudem werden gefälschte Banknoten zunehmend über Plattformen im Darknet vertrieben, hieß es.

Verbraucher, die Zweifel an der Echtheit von Banknoten haben, sollten sich laut Polizei immer auf mehrere Sicherheitsmerkmale konzentrieren. Einige Hinweise könnten durch Fühlen, andere durch Sehen erkannt werden. Außerdem müsse entdecktes Falschgeld umgehend bei den Beamten angezeigt und abgegeben werden.

dpa

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