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Mehr Anfragen von Flüchtlingen nach Kirchenasyl

Zuwanderung Mehr Anfragen von Flüchtlingen nach Kirchenasyl

In Sachsen suchen Flüchtlinge vermehrt Schutz vor Abschiebung in einem Kirchenasyl.„Im vergangenen Jahr waren es 50 Anfragen über Kirchgemeinden oder Initiativen und im ersten Halbjahr dieses Jahres 70, aus denen sich 17 Fälle von Kirchenasyl ergaben.

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Quelle: dpa

Dresden. In Sachsen suchen Flüchtlinge vermehrt Schutz vor Abschiebung in einem Kirchenasyl. „Im vergangenen Jahr waren es 50 Anfragen über Kirchgemeinden oder Initiativen und im ersten Halbjahr dieses Jahres 70, aus denen sich 17 Fälle von Kirchenasyl ergaben“, sagte Matthias Oelke, Sprecher des Evangelisch-Lutherischen Landeskirchenamtes, am Dienstag auf Anfrage. Davon seien vier Fälle im Sinne der Asylsuchenden bisher positiv ausgegangen. Der Rest erhalte weiter in Gemeinden eine entsprechende Betreuung.

Für die Landeskirche kommt die Entwicklung nicht überraschend. Bei vielen Betroffenen, die ab 2015 nach Deutschland kamen, seien die Verfahren nun abgeschlossen, hieß es. Bei der Frage nach Kirchenasyl gehe es immer um den Einzelfall. „Die Landeskirche ist hier weniger Akteur als die Kirchgemeinde, wo die Problemlagen durch persönliche Beziehungen auflaufen“, erläuterte Oelke.

Die Diskrepanz zwischen Anfragen und tatsächlichem Asyl ergebe sich aus der Prüfung der Fälle und Absprachen im Vorfeld, damit ein Kirchenasyl vermieden werden könne. In der sächsischen Landeskirche gab es von 2013 bis jetzt 36 Fälle von Kirchenasyl.

dpa

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