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Masterplan für die Elbe steht – Details gibt’s Ende März

Strategie Masterplan für die Elbe steht – Details gibt’s Ende März

Das gemeinsame strategische Konzept für die Elbe, um das Bund, Elbe-Anlieger-Länder sowie Wirtschaft und Umweltverbände seit Jahren gerungen haben, ist fertig. Günter Bruntsch, Präsident der Industrie- und Handelskammer Dresden, sprach von einem „Masterplan“ für den Fluss.

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Die winterliche Elbe in Dresden

Quelle: Sebastian Kahnert

Dresden. Das gemeinsame strategische Konzept für die Elbe, um das Bund, Elbe-Anlieger-Länder sowie Wirtschaft und Umweltverbände seit Jahren gerungen haben, ist fertig. Günter Bruntsch, Präsident der Industrie- und Handelskammer Dresden, sprach von einem „Masterplan“ für den Fluss, „der eine wirtschaftliche Nutzung der Elbe einerseits und eine weitest gehende Bewahrung des Naturraumes Elbe andererseits ermöglicht.“

Das Konzept umfasst wasserbauliche und naturschutzfachliche Aspekte und enthält einen Katalog von rund 40 denkbaren Einzelmaßnahmen. Die konkreten Inhalte und Umsetzungsschritte sollen allerdings erst Ende März auf einer Regionalkonferenz zum Gesamtkonzept Elbe vorgestellt werden.

Der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH, Heiko Loroff, freut sich über die Planungssicherheit. „Mit dem Konzept im Rücken können die auf der Elbe tätigen Binnenschifffahrtsunternehmen und Hafenbetreiber in moderne Technik investieren, da die Elbe wieder zu einem nutzbaren Schifffahrtsweg gestaltet werden kann.“ Die Übereinkunft sieht eine zu gewährleistenden Fahrtrinnentiefe ab Dresden flussabwärts von mindestens 1,40 Metern plus 20 Zentimetern „Flottwasser“(=Abstand zwischen dem tiefsten Punkt eines Schiffes in Fahrt zur Fluss-Sohle) vor. Auch zwischen Hitzacker (Niedersachsen) und Dömitz (Mecklenburg) soll eine funktionierende Schifffahrt möglich werden.

Nach den Beratungen in den regionalen Gremien muss der Bundestag über das Konzept entscheiden. Nach dem Willen der Beteiligten soll das bis zur Sommerpause geschehen.

Von B. Stock/C. Raatz

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